Werbung
Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
11.12.2016 - 01:58
Foto: Andreas Graf (Symbolbild)

Erneut junger Mann in OÖ mit Sexvideo erpresst

23.02.2015, 08:05
Mit einem Sexvideo ist ein 17-Jähriger aus dem oberösterreichischen Braunau erpresst worden. Binnen weniger Tage ist das der zweite Fall - eine Frau hatte ihre Opfer in beiden Fällen im Internet zu sexuellen Handlungen animiert, ein Video angefertigt und Tausende Euro dafür verlangt, dieses nicht zu veröffentlichen. Experten mahnen zur Vorsicht.
Wie das erste Opfer, ein 20- Jähriger aus Eferding,  war auch der 17- Jährige aus Braunau von der fremden Frau auf Facebook kontaktiert worden. Rasch wollte die Unbekannte den Chat auf Skype verlegen - dabei sieht man auch das Bild des Gegenübers. Sie forderte den Burschen auf, sexuelle Handlungen an sich vorzunehmen - und machte ein Video davon. Später meldete sich die Frau erneut, wollte nun aber 5.000 Euro Erpressungsgeld, damit sie das Video nicht online stellt.

Opfer meldete Vorfall sofort der Polizei

Das Opfer ging jedoch sofort zur Polizei: "Beide Betroffenen haben richtig gehandelt, auch wenn es ihnen sicher peinlich war, was passiert ist", so Kinder- und Jugendanwältin Christine Winkler- Kirchberger. Sie weiß, dass Jugendliche oft sehr sorglos mit ihren Daten, Fotos und Videos umgehen: "Viele sind sich nicht bewusst, dass man damit auch Unrechtes tun kann."

Bisher waren die Opfer des sogenannten Sexting meist Mädchen, die Nacktfotos oder -videos an vermeintliche Freunde schickten. Diese verwendeten die Bilder später, um die Opfer zu erpressen oder versandten sie an Freunde und Familie, um die Dargestellten zu demütigen. Reinhard Anreiter, der Leiter des Landesjugendreferats, bestätigt: "Unsere Onlineberatung verzeichnet einzelne Fälle von Sexting, auch wenn das Thema Cybermobbing noch das beherrschende ist. Wir versuchen bei unseren Workshops, die Sensibilität der Jugendlichen zu steigern."

Bisher gingen Erpresser leer aus

Nun haben offenbar auch Gauner ein lukratives Geschäft im Sexting entdeckt, und auch Burschen werden zu Opfern. Ein Fall, bei dem das absurd hohe Erpressungsgeld für ein Sexvideo auch bezahlt wurde, ist in Oberösterreich aber noch nicht bekannt. Ende Jänner waren ebenfalls zwei Erpressungsversuche gescheitert. Ein Braunauer (45) und ein Linzer (25) sollten 2.500 bzw. 8.000 Euro überweisen, sie gingen aber ebenfalls zur Polizei.

23.02.2015, 08:05
Jasmin Gaderer, Kronen Zeitung/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum