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04.12.2016 - 14:51
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So bereiten Sie Ihr Kind auf den Schulstart vor

28.08.2016, 06:00

Mit dem Ende des Sommers naht für viele Kinder der große Tag, an dem sie vom Kindergartenkind zum Schulkind werden. Eine aufregende Zeit, die mit vielen Umstellungen für die ganze Familie verbunden ist. Wie Sie Ihr Kind optimal auf seinen ersten Schultag und die Schulzeit vorbereiten, erfahren Sie hier.

Die Zeit vor dem allerersten Schultag ist für die meisten Kinder mit gemischten Gefühlen verbunden. Einerseits freuen sie sich auf die Schule: neue Freunde, neue Erfahrungen, endlich "groß sein". Denn schließlich ist man dann kein kleines Kind mehr.

Andererseits macht aber genau dieser Abschied aus dem Abschnitt des behüteten Kindergartenlebens vielen Kindern Angst. Sie bekommen überall vermittelt, dass nun "der Ernst des Lebens" beginnt. Sie verlassen ihre vertraute Umgebung, müssen sich von einigen Freunden trennen. Und sie müssen ab jetzt lernen, bekommen auch Pflichten aufgetragen. Alles in allem sehr verständlich, dass da oft auch ein mulmiges Gefühl auftaucht.

Sicherheit vermitteln

Sie sollten daher Ihr Kind möglichst positiv auf den Schulbeginn einstimmen und zugleich ein offenes Ohr für seine Ängste haben. Erklären Sie ihm, was es erwartet. Dazu gehört auch, dass Sie das Lernen als etwas Schönes und Spannendes darstellen. Ihr Kind wird bald schreiben und lesen können - damit erschließt sich eine ganz neue Welt: Es kann Bücher selbst lesen, Texte selbst schreiben. Ein Stückchen mehr Selbständigkeit. Auch wird es neue Freunde kennenlernen, mit denen es ganz viel Spaß haben wird.

Natürlich muss Ihr Kind auch wissen, dass es in der Schule etwas anders zugeht als im Kindergarten: sitzen, aufpassen, nur reden, wenn man dazu aufgefordert wird. Vermitteln Sie ihm, dass das einfach die Spielregeln sind. Und wenn es brav ist, dann wird auch die Lehrerin bzw. der Lehrer immer nett und freundlich sein.

Außerdem sind die Unterrichtsstunden heute pädagogisch mit den Schulstunden von früher nicht mehr zu vergleichen. Alternative Unterrichtsmethoden, in denen Kinder in Kleingruppen arbeiten, in denen auch motorische Elemente eingebaut werden, in denen viel selbst ausprobiert werden darf, haben mit dem Frontalunterricht von früher nicht mehr sehr viel zu tun. Es gibt also wirklich nichts, wovor man Angst haben müsste.

Vorbereitung für den ersten Tag

Ihr Kind hat sich bestimmt schon eine Schultasche ausgesucht. Diese sollte mit einem Federpennal, einem Päckchen Taschentücher, einer Jausenbox und einer Trinkflasche sowie einer kleinen Geldbörse ausgestattet sein. Beschriften Sie alle Sachen und kleben Sie ein Erkennungssticker für Ihr Kind auf die einzelnen Utensilien, damit es, solange es noch nicht lesen kann, seine Sachen auch wiederfindet. Ebenso sollten Sie Hausschuhe und Turnschuhe sowie Turnzeug und ein Turnsackerl bereits gekauft haben.

Richten Sie mit Ihrem Kind gemeinsam seinen Lernplatz zu Hause ein: ein kleiner Schreibtisch mit Leselampe und Stiften sowie einer Unterlage und ausreichend Platz im Regal, wo seine Schulbücher stehen werden. Auch sollten Sie gemeinsam einen Schulkalender aussuchen, in dem Sie dann den Stundenplan eintragen und Tests sowie Ausflüge und Freifächer organisiert werden können. Am Anfang wird Ihr Kind wahrscheinlich noch Hilfe beim Organisieren und Ordnunghalten brauchen. Schrittweise sollten Sie jedoch die Verantwortung an den Nachwuchs übertragen.

Der erste Tag

Lassen Sie Ihr Kind aussuchen, welches Gewand es am ersten Tag anziehen möchte. Eine Bluse bzw. ein Hemd und eine schöne Hose oder ein Rock sind gut geeignet. Ihr Kind freut sich sicher, wenn es neue Sachen sind, die es zu diesem Anlass tragen darf. Achten Sie darauf, dass Ihrem Kind die Sachen wirklich gut passen und es sich darin wohlfühlt. Denn auch hier wird sofort ein Vergleich stattfinden: Wie sieht es selbst aus, wie sehen seine Klassenkameraden aus? Und das ist die Basis für Gruppenbildungen.

Ihr Kind sollte den Schulweg mit Ihnen schon einige Male abgegangen sein und das Schulgebäude zumindest von außen schon gut kennen. Informieren Sie sich rechtzeitig, wann Sie am ersten Schultag mit Ihrem Kind wo sein müssen. Bleiben Sie bei Ihrem Kind, solange es erlaubt ist. Überlassen Sie aber ihm die Entscheidung, ob es wirklich Ihre Hand halten will, Ihnen ein Abschiedsbussi geben will - oder nicht. Denn für Kinder ist der soziale Druck in dieser Situation nicht zu unterschätzen. Es will nicht als "klein" oder als "Mamakind" gelten. Das heißt nicht, dass es Sie plötzlich nicht mehr lieb hat. Aber der Schulbeginn ist ein weiterer Schritt in Richtung Eigenständigkeit und Erwachsenwerden.

Nach dem offiziellen Teil können Sie mit Ihrem Kind einen schönen Nachmittag verbringen, vielleicht ein Eis essen gehen und dann die Schulsachen besorgen, die es noch braucht. Lassen Sie Ihr Kind von selbst erzählen, was es bewegt. Erkundigen Sie sich, ob es Fragen hat, und fragen Sie es, wie es den Tag gefunden hat. Wie der Lehrer so ist, neben wem es sitzt. Zeigen Sie Interesse. Auch sollten Sie den ganzen Tag mit Fotos dokumentieren - aber keinesfalls so, dass es Ihrem Kind peinlich werden könnte, wenn Sie sich überall mit der Kamera dazwischendrängen. Aber später wird es für die Erinnerungsstücke dankbar sein.

28.08.2016, 06:00
lhi, krone.at
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