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28.09.2016 - 07:11
Foto: APA/HANS KLAUS TECHT (Symbolbild)

Salzburg: Somalier (19) attackierte Polizistin

26.08.2016, 18:02

Ein 19- jähriger Asylwerber aus Somalia, der sich nach eigener Aussage "das nimmt, was er will", beschäftigt derzeit die Salzburger Polizei. Wegen insgesamt vier Straftaten wurde er bereits angezeigt, immer wieder nur auf "freiem Fuß". Ende Juli ging er brutal auf eine Polizistin los, am Ende wurde gar noch die Beamtin angezeigt.

Bereits vier Mal wurde der 19- Jährige angezeigt. Der Somalier kam als Minderjähriger mit 17 Jahren auf ungeklärtem Weg im September 2014 nach Österreich, wenig später erwischten ihn die Polizei in Oberösterreich beim Diebstahl eines Fahrrades. Im Jahr 2015 schritt die Polizei ein, weil er mittlerweile in Salzburg eine Person bedrohte, die Anzeige lautete diesmal auf "schwere Nötigung".

Polizeibeamtin vor Haustüre attackiert

Am 31. Juli 2016 attackierte er eine 30- jährige Polizeibeamtin in Zivil, die außerhalb der Dienstzeit um 6 Uhr morgens nach einem privaten Abend in der Stadt mit dem O- Bus nach Hause fuhr. Videoaufnahmen aus dem Bus beweisen eindeutig, wie der Somalier sich näherte und dann zum selben Zeitpunkt bei einem anderen Ausgang in Salzburg- Liefering nahe der Autobahn aus dem Bus stieg.

Vor der Haustüre attackierte der Asylwerber die Frau brutal, es kam zu einem Handgemenge, bei dem beide verletzt wurden. Augenzeugen berichten, dass der Mann auf der Frau saß. Die Polizistin hatte eine klaffende Wunde am Kopf, der Somalier Verletzungen im Gesicht. Die Polizei nahm Alkotests vor: Die Polizistin war leicht, der 19- Jährige schwer alkoholisiert.

Große Unruhe hinter den Kulissen

Sowohl die Polizistin als auch ihr Angreifer wurden angezeigt. Allerdings will die Salzburger Staatsanwaltschaft den Abschlussbericht abwarten, ehe sie tätig wird. Die Polizei hält sich dazu bedeckt, weil eine Kollegin involviert ist, hinter den Kulissen gibt es aber große Unruhe. Die Beamtin engagierte Anwalt Kurt Jelinek, der auf eindeutige Selbstverteidigung plädiert: "Die Ermittlungen gegen meine Mandantin sind einzustellen, sie ist attackiert worden."

Die jüngste Straftat verübte der Asylwerber am 24. August bei der Shell- Tankstelle am Salzburger Bahnhof. Dort stahl der Mann eine Flasche Wodka, als der Kassier ihn anhalten wollte, ging er mit einer Bierflasche auf ihn los. In allen Fällen wurde der Somalier auf freiem Fuß angezeigt. Um ihn ins Gefängnis zu bekommen, muss er zunächst verurteilt werden. Wegen der unsicheren Lage in seinem Heimatland ist eine Abschiebung nicht möglich, heißt es vonseiten der Behörde.

26.08.2016, 18:02
Kronen Zeitung/red
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