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03.12.2016 - 13:22
Foto: Photos.com/Getty Images

Wie du deinen Rechner todsicher ruinierst

12.06.2011, 13:40
Die Möglichkeiten, den eigenen PC zu ruinieren, sind mannigfaltig: Faulheit bei Updates, schlechte Passwörter, blindes Vertrauen in Freunde und vieles mehr kann den Rechner endgültig außer Gefecht setzen. Viren und Trojaner können ebenso irreparablen Schaden anrichten wie fragwürdige Reparaturen in Eigenregie. krone.at zeigt dir, wie dein Rechner todsicher ins virtuelle Gras beißt.

Staub und Lautstärke ignorieren

Der Rechner brummt, als setze im Wohnzimmer eine F16 zum Landeanflug an? Dann ist es höchste Zeit, die Lüfter zu reinigen und auf ihre Funktionalität zu testen. Andernfalls droht dem PC der Hitzetod. Wie du das Leben von Rechner, Laptop und Peripheriegeräten mit richtiger Reinigung verlängerst, findest du in der Infobox.

Unvorsichtige Reparaturen in Eigenregie

Nicht jeder ist dafür geschaffen, selbst PC- Reparaturen vorzunehmen. So kommt es zu Überspannung, Einzelteile werden beschädigt oder mit Gewalt in falsche Anschlüsse gebohrt. Merke: Eine Anleitung auf YouTube macht noch keinen Elektronikspezialisten. Wer das Schrauben dennoch nicht lassen kann, sollte den PC ausschalten, komplett ausstecken und die Hände zur Erdung auf die Heizung (am besten eine unlackierte Stelle) legen. Alle Einzelteile sollten nur vorsichtig und am Rand angefasst werden. Vor dem Einbau neuer Hardware sollte der Innenraum des PCs zudem gereinigt werden.

Flüssigkeit über dem PC verteilen

Ob Kaffee, Cola oder Mineral: Elektronische Bauteile haben mit einer Abkühlung der nassen Art keine Freude. Sollte das Unglück doch passiert sein, gilt: PC sofort abschalten (nicht herunterfahren, sondern direkt ausstecken) und vorsichtig abtrocknen. Bei klebrigen Substanzen kann ein feuchtes Tuch helfen. Anschließend für ein bis zwei Tage lufttrocknen lassen. Ist das Gerät dennoch ertrunken, lässt sich möglicherweise wenigstens die Festplatte retten.

Antiviren- Software nicht beachten

Wer im Web surft, muss seinen Rechner mit Antiviren- Software schützen. Dazu zählt auch, dass diese regelmäßig, am besten täglich, mit einem Update auf dem aktuellen Stand bleibt. Nimmt das Programm dieses plötzlich nicht mehr vor, lässt sich nicht mehr starten oder zeigt eine Fehlermeldung an, ist Vorsicht angesagt: Möglicherweise wurde die Software lahmgelegt. In so einem Fall ein anderes Antiviren- Programm herunterladen und nichts wie raus aus dem Internet, bis das Problem gelöst ist.

Software- Updates verschieben

Passend zum oberen Punkt gilt generell: Software- Updates kommen zwar nicht immer zum günstigsten Zeitpunkt - vor allem, wenn danach der PC neu gestartet werden muss. Sie zu verschieben, ist dennoch eine schlechte Idee, denn oft sind die Änderungen keine kosmetischen, sondern schließen kritische Sicherheitslücken.

Einfache und gleiche Passwörter verwenden

abc123, passwort, test und der eigene Name oder jener des Haustiers sind keine geeigneten Passwörter. Werden Konten gehackt und die Daten anschließend veröffentlicht, kommt dennoch immer wieder heraus, dass der Großteil der Nutzer sich auf derart lächerliche Schranken verlässt. Damit nicht genug, verwenden die meisten auch noch ein und dasselbe Wort für E- Mail- Zugang, soziale und Firmennetzwerke ebenso wie als Administratorkennwort für den eigenen PC. Dass dieser so spielend leicht von Hackern übernommen und zum Beispiel in ein bösartiges Botnetz, das Schadsoftware verbreitet, integriert werden kann, verwundert nicht. Derart verminte Computer sind meist nicht mehr zu retten.

Freunden blind vertrauen

Viren, Trojaner und andere Schadsoftware verbirgt sich mitnichten hauptsächlich auf unbekannten Websites. Wer ohne nachzudenken auf den Anhang einer E- Mail eines Bekannten klickt, kann ebenso in die Falle geraten. Hier gilt vor allem, die Dateiendung und den Inhalt der Mail zu beachten - kommt dir etwas merkwürdig vor, besser nicht klicken, sondern vorher beim Sender nachfragen. Der gleiche Tipp gilt für angeblich extrem witzige oder erschreckende Videos, die bei Facebook von Freunden gepostet werden. Wer darauf klickt, wird auf eine Website mit Schadcode - der sich ohne weiteren Klick auf den Rechner schleicht - weitergeleitet. Zudem wird der eigene Facebook- Account übernommen und der Nutzer empfiehlt seinerseits den gefährlichen Link (siehe Infobox).

Raubkopien herunterladen

Nicht nur ist das Herunterladen raubkopierter Musik, Spiele und Filme verboten und richtet enormen Schaden an, für den auch ehrliche Nutzer büßen müssen. Illegale Downloads sind zudem oft Malware- verseucht.

12.06.2011, 13:40
bge
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