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09.12.2016 - 13:59
Foto: YouTube

Kabellos- Tastaturen senden Daten unverschlüsselt

28.07.2016, 10:29

Passwörter, Kreditkartendaten, vertrauliche E- Mails und andere sensible Informationen - was auch immer Sie auf Ihrer kabellosen Tastatur eintippen, es könnte andernorts ausgelesen werden. Denn wie US- Sicherheitsspezialisten jetzt herausgefunden haben, übertragen Millionen günstiger Drahtlos- Keyboards ihre Daten unverschlüsselt.

Der IT- Sicherheitsfirma Bastille zufolge senden kabellose Tastaturen von mindestens acht großen Herstellern  - darunter HP, Kensington und Toshiba - sämtliche auf ihnen getippten Informationen unverschlüsselt an den dazugehörigen USB- Empfänger. Und das seien nur die bisher getesteten Modelle, hieß es. "Der einzige Grund, warum diese Geräte bisher unterm Radar geblieben sind, ist, dass niemand sich die Arbeit gemacht hat, ihre Funktionsweise zu reproduzieren", schilderte Marc Newlin von Bastille gegenüber dem US- Magazin "Wired" .

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Um die Informationen auszulesen, braucht es demnach lediglich eine kleine Antenne und andere Extras, die es bereits für weniger als 90 Euro im Internet zu kaufen gebe. Auf diese Art konnten die Profis laut eigenen Angaben allerdings nicht nur Tastatureingaben abfangen, sondern auch selber tätigen. Cyberkriminelle könnten dann wie ein Hacker mit physischem Zugang zum Rechner des Opfers etwa Malware installieren, Daten kopieren oder andere bösartige Aktionen ausführen - nur eben aus der Ferne.

Sicherer mit Kabel oder Bluetooth

Laut Newlin wurden die betroffenen Hersteller über die Sicherheitslücke informiert. Kensington kündigte daraufhin an, eine Verschlüsselung für seine Tastaturen einzuführen. Nutzern bestehender Geräte dürfte damit allerdings geholfen sein, da die getesteten Tastaturen laut Newlin keine Firmware- Updates unterstützen. Sie sollten besser auf kabelgebundene Tastaturen oder Modelle mit Bluetooth- Verbindung zurückgreifen. Im Gegensatz zu den proprietären Funk- Standards der getesteten Tastaturen würden Daten dabei nämlich verschlüsselt übertragen.

28.07.2016, 10:29
krone.at
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