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08.12.2016 - 21:55
Foto: AP / Video: snack tv / AFP

Apple- Chef Cook präsentiert das neue iPhone 4S

05.10.2011, 09:06
Euphorie auf der einen, Enttäuschung und Ernüchterung auf der anderen Seite - selten waren Apple-Fans derart geteilter Meinung wie nach der Präsentation des neuen iPhones am Dienstagabend im kalifornischen Cupertino. Statt der erwarteten fünften Generation des Smartphones zeigte Neo-Konzernchef Tim Cook lediglich eine verbesserte Version des iPhone 4.

Das iPhone 4S zeichnet sich durch einen schnelleren Prozessor, eine verbesserte Antennenleistung, eine längere Akkulaufzeit sowie eine 8- Megapixel- Kamera aus. Hinzu kommt ein persönlicher Assistent, der auf Zuruf des Nutzers dabei behilflich sein soll, den Alltag besser zu organisieren.

Erhältlich sein soll das neue Apple- Handy in den USA ab dem 14. Oktober, der Preis schwankt je nach Speichergröße (16, 32 und 64 GB) zwischen 199 (rund 150 Euro) und 399 US- Dollar (rund 300 Euro). Hierzulande muss man sich noch bis zum 28. Oktober gedulden. Angaben zum Euro- Preis will Apple rechtzeitig zum Verkaufsstart machen.

Schneller, längerer Akku, bessere Kamera

Herzstück des neuen iPhone 4S, das äußerlich nicht von seinem Vorgänger zu unterscheiden ist, ist Apples A5- Chip, der auch im iPad 2 des kalifornischen Konzerns verbaut ist. Dieser soll im Vergleich zum iPhone 4 für eine doppelt so schnelle Prozessor- und eine bis zu sieben Mal schnellere Grafikleistung sorgen, was sich vor allem beim Gaming mit dem Smartphone bemerkbar machen soll.

Schneller soll mit dem iPhone 4S künftig aber auch das Surfen von der Hand gehen. Dank eines verbesserten Antennendesigns könne das iPhone 4S auf intelligente Weise zwischen zwei Antennen wechseln, um zu senden und zu empfangen, so Apple- Chef Cook. Damit sollen mit HSDPA Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 14,4 MBit/s erreicht werden können. Verbessert wurde überdies die Akkulaufzeit. Apple spricht von bis zu acht Stunden Sprech- und bis zu sechs Stunden Surfzeit im 3G- Betrieb.

Umfassende Neuerung gibt es schließlich auch bei der Kamera, die nun - wie bereits im Vorfeld spekuliert - über eine Auflösung von acht Megapixel (3.264x2.448 Pixel) verfügt. Sie soll laut Apple um bis zu 33 Prozent schneller sein als ihr Vorgängermodell und überdies Videos in Full HD (1080p) aufzeichnen. Dank eines rückseitig beleuchteten Sensors soll sie zudem wesentlich lichtempfindlicher sein, womit das Fotografieren bei schwachen Lichtverhältnissen vereinfacht wird. Ein Bildstabilisator wurde ebenfalls integriert, zudem sollen Nutzer nun direkt vom Sperrbildschirm auf die Kamera zugreifen und den Lautstärke- Knopf als Auslöser nutzen können.

Persönlicher Assistent an Bord

Besonders hervorgehoben wurde von Apple aber der neue persönliche Assistent, genannt "Siri", der mit Stimmbefehlen gesteuert wird. So zeigt der Assistent auf die Frage nach der aktuellen Wettervorhersage etwa abhängig vom Aufenthaltsort die jeweilige Prognose an, wie Apple- Manager Phil Schiller demonstrierte. Auf den Befehl "Wecke mich um 6.00 Uhr morgens" stellt Siri hingegen automatisch einen Wecker. Siri, so Apple, helfe einem auch dabei, Anrufe zu tätigen, Textnachrichten oder E- Mails zu versenden, Meetings oder Erinnerungen zu planen, Notizen zu machen, etwas im Internet zu suchen, lokale Geschäfte zu finden oder Wegbeschreibungen zu erhalten.

iOS 5 bringt Twitter- Integration

iOS 5, die neue Ausgabe von Apples mobilem Betriebssystem, die ab dem 12. Oktober als kostenloses Update zum Download bereit stehen soll, soll aber noch mehr können. Laut Apple haben über 200 neue Funktionen ihren Weg in das Betriebssystem gefunden, darunter etwa das Notification Center, mit dem sich Nachrichten ohne Unterbrechung betrachten und an einer Stelle organisieren lassen sollen, sowie iMessage, ein neuer Nachrichten- Service, der es ermöglicht, Textnachrichten, Fotos und Videos zwischen allen iOS- 5-Nutzern zu versenden. Integriert wurde überdies auch der Kurznachrichtendienst Twitter.

Zeitgleich zum iOS- 5-Start will Apple dann auch seinen bereits angekündigten Online- Speicherdienst iCloud starten, mit dem der Datenfluss zwischen verschiedenen Geräten radikal vereinfacht werden soll. Der ebenfalls bereits im Vorfeld präsentierte Musik- Dienst iTunes Match, der die Musik- Kollektion eines Nutzers aus dem Netz abrufbar macht, startet in den USA Ende Oktober. Verhandlungen mit den Majorlabels über Lizenzen für Europa sind derzeit am Laufen.

Liebesgrüße von Apple

Neu angekündigt wurde außerdem der Dienst "Apple Cards", eine Art Druckservice für Postkarten. Nutzer sollen damit über eine eigene kostenlose App Grußkarten erstellen und verschicken können. Für den Versand innerhalb der USA sollen laut Apple 2,99 US- Dollar anfallen, für den weltweiten Versand werden 4,99 US- Dollar berechnet. Mit der ebenfalls neuen App "Find my Friends" soll es Nutzern von iPhone, iPad und Co. hingegen künftig leichter fallen, Freunde und Verwandte zu orten. Die Handhabung der Privatsphäreeinstellung soll laut Apple sehr einfach sein und der Dienst sich jederzeit deaktivieren lassen.

Neuer iPod nano und iPod touch

Neuerung gibt es auch bezüglich Apples iPod- Familie zu verkünden. Der kleinste der Musikplayer, der iPod nano, hat künftig die bekannte Fitness- Funktion "Nike+" bereits vorinstalliert, um beim Sporteln Zeit, Geschwindigkeit und zurückgelegte Entfernung eines Laufes sowie die verbrannten Kalorien zu messen. Ebenfalls integriert wurden neben neuen Piktogrammen auch 16 neue Uhrendesigns. Der kleine iPod ist ab sofort in sieben verschiedenen Farben und zwei Varianten mit 8 und 16 Gigabyte Speicher zum Preis von 139 bzw. 159 Euro verfügbar.

Der iPod touch hingegen kommt inklusive iOS 5 ab dem 12. Oktober in den Größen von 8, 16 und 32 Gigabyte und bietet HD- Videoaufnahmen, Facetime- Unterstützung, ein Retina- Display sowie ein integriertes Gyroskop. Los geht's ab 199 Euro, die teuerste Variante kostet 399 Euro.

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