Düstere Aussicht

Budgetkürzungen: 50 Jobs an Med-Uni in Tirol in Gefahr

Tirol
13.12.2010 16:22
Ein düsteres Zukunftsbild haben am Montag die Rektoren der österreichischen Medizin-Unis bei ihrer Konferenz in Innsbruck gezeichnet. Forschung und Lehre, aber auch die Patientenversorgung sei durch das Sparpaket der Regierung massiv in Gefahr. Bis 2013 könnten an den Uni-Kliniken Hunderte Ärzte-Jobs wegfallen.

Allein für die Klinik in Innsbruck rechnet Rektor Herbert Lochs mit 50 Stellen weniger: "Das sind zehn Prozent der von uns bezahlten Ärzte. Es wird vor allem junge Mediziner mit befristeten Verträgen treffen. Eine Notmaßnahme, damit wir unseren Forschungs- und Lehrauftrag weiter erfüllen können. Wir geben jedes Jahr 120 Millionen Euro für die Krankenversorgung aus. Geld, das wir vom Bund unter dem Titel Forschung und Lehre bekommen haben."

Lochs und seine Kollegen Josef Smolle (Graz) und Wolfgang Schütz (Wien) befürchten, dass schließlich auch der Forschungsstandort und die Ausbildung unter dem Sparzwang leiden werden. 

Das Jahresbudget der Innsbrucker Med-Uni beträgt 170 Millionen Euro. Lochs: "Damit wir die Qualität halten können, brauchen wir zumindest 25 Millionen Euro mehr." Derzeit sehen die Budgetpläne vor, dass die Unis ab 2013 bestenfalls mit einem gleichbleibenden Budget rechnen können.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Tirol
13.12.2010 16:22
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Tirol
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung