Ralf Rangnick zur AC Milan? Viel war in den vergangenen Tagen darüber berichtet worden, letztlich dürfte der Deal jedoch gescheitert sein. Wie die italienische „Gazzetta dello Sport“ schreibt, habe dem österreichischen Teamchef das Warten auf eine Antwort der Italiener zu lange gedauert.
Vor rund zwei Wochen hatte sich Rangnick mit Klub-Eigentümer Gerry Cardinale und Klub-Berater Zlatan Ibrahimovic in Wien getroffen. Die Idee der „Rossoneri“: den Deutschen als technischen Direktor nach Mailand holen.
Rangnick wollte volle Kontrolle
Ein Angebot, das Rangnick durchaus in Betracht gezogen haben dürfte, allerdings hätte sich der 67-Jährige gerne konkrete Informationen erhofft, heißt es - am liebsten noch vor der WM. Seine Forderung: volle Kontrolle über den Trainerstab und Freiheit bei der Wahl der Jugendtrainer, Scouts und weiteren Mitarbeitern.
Laut „Gazzetta“ dürfte sich seither jedoch wenig bis gar nichts getan haben, Rangnicks Geduld dürfte verstrichen sein. Kein Einverständnis zu den Forderungen heißt keine weiteren Gespräche.
Pröll atmet auf
Gut für Rot-Weiß-Rot, mit dem Nein zur AC Milan wird sich ÖFB-Aufsichtsratvorsitzender Josef Pröll nun große Chancen ausmalen dürfen, Rangnick weiterhin als Teamchef der österreichischen Herren-Nationalmannschaft an Bord zu halten.
Außerdem: ohne Milan-Verhandlungen im Hinterkopf kann sich Österreichs Teamchef voll und ganz auf die bevorstehenden WM-Gruppenspiele konzentrieren. Am Mittwoch (6 Uhr, MEZ) trifft unsere Auswahl auf Jordanien, gefolgt von den Duellen mit Argentinien (22. Juni) und Algerien (28. Juni, MEZ).
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