Das Opfer erlitt durch die Attacken neben einer Schädel- und Brustkorbprellung auch eine Zerrung der Halswirbelsäule und eine Rissquetschwunde an der Oberlippe.
Ein Verdächtiger ausgeforscht
Der Polizei ist es zwar durch kriminalistische Kleinarbeit gelungen, einen der Verdächtigen auszuforschen, aber der 21-jährige Tschetschene "schweigt und erzählt uns nichts über seine Komplizen", so ein zuständiger Ermittler.
Auch Nachforschungen im Umfeld des Verdächtigen verliefen bisher ergebnislos. Deshalb habe man sich entschlossen, jene Bilder der übrigen fünf Tatverdächtigen, die von den Überwachungskameras in dem Waggon stammen, zu veröffentlichen.
Motiv für Angriff liegt völlig im Dunkeln
Über die Hintergründe könne man nur spekulieren. Fix ist laut Landeskriminalamt lediglich, dass die sechs Angreifer offenbar Drogen gesucht haben. Möglicherweise wollten sie ihr Opfer ausrauben. Dagegen spricht aber, dass der 27-Jährige nicht durchsucht wurde, nachdem ihn die Täter niedergeschlagen hatten.
Die Polizei bittet nun um sachdienliche Hinweise an den Journaldienst des Landeskriminalamtes Wien unter der Telefonnummer 31310-33290.
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