Die Fernzüge der ÖBB oder der DB dürfen in keinem "Unterwegsbahnhof" auf der Strecke mehr stehen bleiben, erklärte der ÖBB-Pressesprecher für Tirol und Vorarlberg, Rene Zumtobel, am Donnerstag. Bereits am Freitag werde eine Entgegnung eingereicht, hieß es.
In Orten wie Franzensfeste, Brixen, Bozen, Trento und Rovereto dürften die Züge dann nicht mehr halten, weil die URSF befürchte, dass der Regionalverkehr Schaden nehmen werde. "Sie meinen, dass die internationalen Zugverbindungen das wirtschaftliche Ergebnis von Trenitalia bedrohen würden", so Zumtobel.
Regionen gegen den Bescheid
In ihrer Stellungnahme zu dem Bescheid haben die Regionen allerdings den negativen Einfluss auf die von ihnen bestellten Verkehre verneint und vielmehr die positiven Aspekte für die Schienenkunden betont. Trotzdem hat die Behörde ihren Bescheid mit Wirkung zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember erlassen", erklärte Zumtobel.
Dieser Bescheid sei aus Sicht von DB und ÖBB weder juristisch noch wettbewerbsökonomisch gerechtfertigt und widerspreche allen europäischen Regelungen für die Liberalisierung des grenzüberschreitenden Fernverkehrs. Sie wollen beide Unternehmen rechtliche Schritte gegen diesen Bescheid einleiten.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.