Ebenfalls am Programm stehen Ausbesserungsarbeiten von Malern und Elektrikern, hieß es am Dienstag aus dem Rektorat. In den nächsten Tagen erfolge eine Bestandsaufnahme über alle Schäden, "dann wissen wir auch, wie viel es genau kostet". Die Sperre des Hautgebäudes sowie des Neuen Institutsgebäudes (NIG) bleibt – wie angekündigt –voraussichtlich bis 6. Jänner aufrecht. Sollten die Arbeiten früher beendet sein und die Sicherheitslage es erlauben, könnte aber eventuell schon vorher geöffnet werden: "Jeder Tag, jede Stunde früher ist uns recht."
Bis dahin dürfen nur Mitarbeiter der Universität Wien mit Arbeitsplätzen in diesen Gebäuden und deren Gäste die gesperrten Bereiche betreten – dafür nötig ist ein Identitätsnachweis. Mitarbeiter aus anderen Gebäuden oder Gäste erhalten Zutritt, wenn sie eine Ansprechperson im Gebäude angeben, mit der telefonische Rücksprache gehalten werden kann.Ebenfalls nicht zugänglich sind die Hauptbibliothek und alle Fachbereichs- und Institutsbibliotheken an den gesperrten Standorten. Für Studenten, die Bücher benötigen bzw. diese zurückgeben wollen, wurde ein Ausweichbetrieb in der Außenstelle Teinfaltstraße 8 (hinter dem Burgtheater) eingerichtet. Bestellt werden die Bücher weiter online.
Protest gegen die Sperren der Räumlichkeiten und das Vorgehen des Rektorats bei der Audimax- Räumung kommt von der "IG externe LektorInnen und freie WissenschafterInnen". Sie fordert den Vorsitzenden des Uni- Rats, Max Kothbauer, auf, "den sofortigen Abzug der Securities und die Wiederöffnung des Hauptgebäudes und des NIG sowie die Abberufung von Rektor Georg Winckler zu erwirken". Die IG hatte die Studentenproteste von Anfang an unterstützt.