Sa, 18. November 2017

Rechnungen gefälscht

09.08.2016 08:53

Gauner kassierten direkt bei US-Telefonkunden ab

Der US-Telefonkonzern AT&T muss seine Kunden für betrügerische Abrechnungen entschädigen. Einem Teil der Kunden seien pro Monat neun Dollar für eine nicht existente "Servicegebühr" berechnet worden; das Geld sei direkt in die Taschen von Gaunern mit Verbindungen ins Drogenmilieu geflossen. Die Telekommunikationsbehörde FCC setzte die Entschädigungs- und Strafsumme am Montag auf insgesamt 7,5 Millionen Dollar fest.

Hinter dem Betrug stehen den Angaben zufolge zwei Unternehmen aus der Region Cleveland, die für den Konzern die Rechnungen ausstellten. "Telefonkonzerne wie AT&T haben die Pflicht sicherzustellen, dass von Drittparteien ausgestellte Rechnungen legitim sind", erklärte die FCC. "Eine Telefonrechnung sollte nicht Drogenhändlern und Geldwäschern dienen."

Der Betrug war durch Ermittlungen der Drogenbekämpfungsbehörde DEA aufgeflogen. Die FCC verhängte nach eigenen Angaben in den vergangenen fünf Jahren mehr als 30 Strafmaßnahmen gegen Telefonkonzerne wegen falscher Rechnungen.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden