Mi, 18. Oktober 2017

A1-Studie zeigt:

31.08.2015 11:48

Fremde Selfies nerven, eigene Bilder nicht

Selfies nerven, sofern man sie nicht selber geknipst hat. Das ist das Ergebnis der aktuellen "Social Impact Studie" von A1. Sie verrät, welche Motive gut ankommen und mit welchen man sich im Netz weniger Freunde macht.

44 Prozent der Social-Media-User nutzen demnach Facebook, WhatsApp und Co, um Fotos hochzuladen und mit anderen zu teilen. Bei den bis zu 24-Jährigen sind es sogar mehr als die Hälfte. Die Gründe dafür sind bei allen gleich: Sie wollen zeigen, was ihnen Spaß macht (61 Prozent), ihre Freunde informieren (57 Prozent) oder mit diesen Kontakt halten (45 Prozent).

Menschen, Meer und Miezekatze
Am häufigsten gepostet werden Fotos mit Menschen, sei es mit Freunden, der Familie oder Selfies. An zweiter Stelle leuchten Strand und Meer von den Urlaubsfotos, gefolgt von schönen Landschaften und Naturimpressionen, wie A1 am Montag mitteilte. Auf Rang vier der beliebtesten Fotomotive landen Tiere.

Fremde Selfies nerven, eigene Bilder nicht
Nicht jeder ist von der Bilderflut jedoch angetan. Über ein Drittel der Nutzer fühlt sich durch die Zurschaustellung anderer (sehr) genervt, nahezu ein Viertel hat deshalb sogar den Kontakt geändert und Personen entfreundet oder entfolgt. Gleichzeitig sind über dreiviertel aller Nutzer nicht besorgt, andere Nutzer durch eigene Fotos zu nerven.

Aufreger Nummer eins sind mit 52 Prozent Selfies. Auch Fotos von Restaurants oder selbstgekochtem Essen nerven mit 39 Prozent. Das hält viele allerdings nicht davon ab, selbst Fotos von Essen oder Selfies zu posten: 64 Prozent der Nutzer laden mindestens einmal im Monat entsprechende Fotos hoch.

Smartphone nicht mehr ständiger Begleiter
Zwiegespalten ist auch das Verhältnis der Nutzer zu ihrem Smartphone: 51 Prozent ist es lästig, ständig erreichbar zu sein - noch vor fünf Jahren waren das nur 38 Prozent. 57 Prozent nehmen das Handy daher manchmal bewusst nicht mit, um ungestört zu sein - ein Plus gegenüber 2010 von acht Prozentpunkten. Außerdem tragen 46 Prozent das Handy weniger oft mit sich als noch vor fünf Jahren. Und dennoch geben neun von zehn Befragten an, das Haus nie ohne Handy zu verlassen.

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