Fr, 15. Dezember 2017

Schlank mit Obst

21.08.2015 15:55

Diese Früchte machen Figur

Unser Körper unterliegt einem bestimmten Rhythmus, was Hormonhaushalt, Stoffwechsel, Temperaturregulation, Kreislauf, Blutbildung, Bewegungssteurung usw. betrifft. Im Wesentlichen gilt die Zeit von März bis August als leistungssteigernde Zeit, jene von September bis Februar als Erholungsphase. Der "Winterschlaf" im Sinne der Reduktion der Stoffwechselvorgänge ist daher auch beim Menschen Realität. Wer mit dem Gewicht kämpft, sollte jetzt noch die Zeit für den Verlust von zwei, drei Kilos nutzen. Am besten mit Früchten der Jahreszeit!

ÄPFEL:
Ein Apfel ist ein wahres Kraftpaket an Mineralstoffen, Vitaminen, Ballaststoffen und Pektinen. Letztere verbessern nicht nur die Verdauung, sie helfen auch zu einem guten Sättigungsgefühl. Ein Apfel gehört langsam gegessen und gut gekaut, denn die Verdauung beginnt im Mund, und nur dann kann unser Körper seine Wirkstoffe voll ausnützen.

Ein Apfel am Morgen, in der Pause, beim Sport oder beim Wandern regt Körpersäfte und Geist an. Am Abend wirkt er entspannend und beruhigend. Als Zwischenmahlzeit, als Apfel-Sauerkraut-Salat oder auch als stoffwechselanregender Apfel-Rettich-Salat wirkt er als wahrer Schlankmacher, da er gut sättigt.

Apfel-Rettich-Salat: Roh geriebene Äpfel mit roh geriebenem Rettich vermischen und mit Zitronensaft würzen, bringt Abwechslung und schmeckt gut.

BROMBEEREN:
Wegen Ihrer wertvollen Inhaltsstoffe wie Vitamine, Eisen, Kupfer, Kalzium, Kalium und der längst noch nicht gänzlich erforschten Flavonoide (Farbstoffe) sollte man jetzt Brombeeren an sonnigen, staubfreien Plätzen sammeln. Die Früchte schmecken frisch und einzeln genossen ebenso herrlich wie in einem Joghurt püriert. Verwenden Sie immer nur vollreife Früchte, da Sie sonst recht sauer schmecken können.

KÜRBIS:
Der Kürbis eignet sich besonders gut, um den Körper zu entgiften und als Schlankmacher: 100 g haben nur zehn Kalorien. Kürbis besteht zu 95 Prozent aus Wasser, knapp einem Prozent Eiweiß, 3,5 Prozent Kohlenhydrate, das Fleisch ist fettfrei, nur die Kerne haben einen Fettanteil von 35 bis 40 Prozent. Davon sind ein großer Teil wertvolle Linolsäuren, Vitamin E, B1, B2, B3, B5 und B6. Das Kürbisfleisch enthält viele basenbildende Mineralien wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Vitamin A, B1 und 2 und Vitamin C.

Der Kürbis gehört zu den Beerenfrüchten und nicht wie oft angenommen zu den Gemüsen. Zu seinen Verwandten zählen Melone, Zucchini und die Gurke, die ebenfalls zur schlanken Figur beitragen (Wassermelone!)

Kürbissuppe: 1 kg Kürbis schälen, Kerne herauskratzen, das Kürbisfleisch in kleine Würfel schneiden, in 3 EL Distelöl eine halbe, klein geschnittene Zwiebel glasig andünsten, die Kürbiswürfel dazu geben mit einem Viertelliter Wasser aufgießen und zehn Minuten gar kochen lassen. Mit einem EL Vitam-Gemüsebrühe abschmecken, nochmals kurz aufkochen lassen. Wer die Suppe sämig haben möchte, kann eine halbe Kartoffel hineinreiben. Mit Bohnenkraut und Kräutersalz abschmecken. Eventuell in die Mitte einen Kaffeelöffel Sauerrahm geben und darüber fein geschnittenen Schnittlauch und Petersilie streuen. Kürbis wirkt so gut entwässernd, da er fast kein Natrium enthält. Um diese Wirkung zu bewahren, Salz sparsam einsetzen.

Wer zu Stauungen in den Beinen neigt, kann Kürbissaft probieren: Frei nach dem Motto "Mach's dir Leicht" eine Scheibe Kürbis, eine Karotte und eine Birne pürieren, einen Schuss Grapefruitsaft dazugeben - und fertig ist der Smoothie. Am besten trinken Sie ein Glas schluckweise zum Frühstück und am Nachmittag ein zweites Glas.

ZWETSCHKEN:
Die Zwetschken zählen zu den entwässernden Früchten. Hier sind sie besonders für Nieren- und Leberpatienten positiv, da ihre Wirkung sehr mild ist. Oberstes Gebot ist, die Zwetschken roh zu essen. Und: Salzige Speisen haben beim Entwässern nichts verloren.

Sie können auch einfach übers Wochenende drei Zwetschkentage einlegen: Jeden Tag einen Kilo Zwetschken essen, dazu zumindest je einen Liter Brennnesseltee und einen Liter Wasser trinken.

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