Eisenmangel verhindern

Richtige Ernährung – das brauchen werdende Mamas

Gesund
09.05.2024 06:00

Die richtige Ernährung spielt in diesen Monaten eine besondere Rolle für die Entwicklung des Babys im Bauch. Vor allem Eisenmangel tritt häufig auf. Welche Nahrungsmittel Schwangere essen sollten, um vorzubeugen bzw. welche weiteren Maßnahmen helfen können.

Die Schwangerschaft ist eine spannende Phase, die viele Veränderungen im Körper der werdenden Mutter bewirkt. Vor allem der Bedarf an Eisen steigt in dieser Zeit erheblich an. Das liegt u. a. daran, dass der mütterliche Körper mehr Blut produziert, um das heranwachsende Baby zu versorgen.

Die ersten Alarmzeichen erkennen
Erste Mangelerscheinungen zeigen sich meist in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft. Müdigkeit, Nervosität, Schlaflosigkeit, Schwindel, Blässe, Kopfweh, Konzentrationsstörungen, aber auch rissige Haut und brüchige Nägel können Anzeichen sein.

Der Arzt stellt Eisenmangel mithilfe eines Blutbilds fest: Typisch wäre, dass der Hämoglobin-, der Hämatokrit- und der körpereigene Serum-Ferritin-Wert sehr niedrig sind und es an roten Blutkörperchen mangelt.

Ernährungsplan: Das sollte „frau“ essen
Damit es erst gar nicht so weit kommt oder bei ersten Symptomen sollten werdende Mütter besonders auf eine gesunde, eisenreiche Ernährung achten. Dazu gehören rotes Fleisch, Eier, Fisch, Hülsenfrüchte (z. B. Erbsen, Bohnen, Linsen), Nüsse, Vollkornprodukte, getrocknete Früchte und grünes Blattgemüse (etwa Kohl, Spinat, Mangold, Salat).

Um die Aufnahme des Mineralstoffs zu verbessern, kann man zu eisenhaltiger Nahrung auch ein Glas Orangen- oder Grapefruitsaft trinken, sich einen Smoothie zubereiten oder die Lebensmittel mit etwas Zitronensaft beträufeln.

Veganerinnen und Vegetarierinnen sollten besonders aufpassen
Eisen aus tierischer Quelle wird vom Körper übrigens besser verwertet als pflanzliche Eisenlieferanten. Aus diesem Grund müssen Veganerinnen und Vegetarierinnen in der Schwangerschaft noch mehr als sonst auf ihre Versorgung achten. Zusätzlich helfen bei leichten Defiziten oder auch vorbeugend Präparate zum Einnehmen – den Gynäkologen oder die Hebamme befragen.

In schwerwiegenden Fällen müssen die Eisenspeicher durch Infusionen wieder aufgefüllt werden.

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