Sa, 25. November 2017

Einfach schütteln

30.04.2015 12:02

TomTom-Actioncam Bandit schneidet Videos vor Ort

Der holländische Navi- und Fitnesselektronik-Spezialist TomTom wagt sich in den Markt für Actionkameras vor und hat mit der Bandit eine ungewöhnliche Actioncam enthüllt, die durch ihre integrierten Videoschnittfunktionen bei den Anwendern punkten soll. Das Versprechen der Holländer: Statt gigabyteweise Videodaten auf den PC zu schaufeln und dort zu schneiden, kann der Bandit-Nutzer seine Videos mit dem Gespann aus Actioncam und iOS-App direkt vor Ort zurechtschneiden.

Die 16-Megapixel-Actionkamera aus Holland nimmt laut Hersteller Full-HD-Videos mit flüssigen 60 Bildern pro Sekunde auf, 4K-Material kann mit 15 Frames pro Sekunde und 720p-Material mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde eingefangen werden. Über ein integriertes GPS-Modul und ein Barometer erfasst die Kamera Positions- und Höheninformationen, wer mag kann über Bluetooth sogar einen Puls-Brustgurt mit der Kamera koppeln und seinen Herzschlag einblenden.

Videos werden am Smartphone geschnitten
Besonderes Highlight der Bandit: ein integrierter Medienserver und Videoschnittfunktionen. Wer mag, kann das aufgenommene Material der Bandit noch direkt vor Ort am Smartphone schneiden und veröffentlichen. Ein automatischer Schneidemodus, bei dem die Smartphone-App durch Schütteln dazu gebracht wird, die – laut Daten der Bewegungssensoren – interessantesten Szenen zu einem Kurzfilm zusammenzuschneiden, ist ebenfalls an Bord.

Als Speichermedium nutzt die wasser- und stoßfeste Actionkamera microSD-Karten, ans Smartphone wird sie via WLAN gekoppelt. Das 190 Gramm schwere Gerät kann mit verschiedenen Zubehörteilen an Sportgeräten wie Mountainbikes befestigt werden und mit einem speziellen Objektivschutz in bis zu 50 Meter Wassertiefe tauchen. Wer nicht so tief runter will, kann die Kamera auch so mit ins Wasser nehmen und gegebenenfalls mit einer optionalen Schwimmhilfe für Unterwasseraufnahmen verwenden. Auf den Markt kommt die TomTom Bandit im Mai für rund 430 Euro. Die zugehörige App gibt's zum Start nur für iOS, eine Android-Version soll bald folgen.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden