Sa, 25. November 2017

Videodemonstration

06.10.2014 12:11

Projektorsystem macht Wohnzimmer zum „Holodeck“

Microsoft-Forscher haben ein Projektorsystem entwickelt, mit dem Spieler das ganze Wohnzimmer als Display für Videospiele nutzen können. Noch ist das Projekt weit von der Marktreife entfernt. Ein erstes Video zeigt jedoch, wie Gespanne aus mehreren Projektoren und Kinect-Stereokameras virtuelle Welten auf die Wände projizieren, mit denen der Spieler direkt interagieren kann.

Microsofts Forschungsabteilung hat bereits in der Vergangenheit mit der Projektion virtueller Welten ins Wohnzimmer experimentiert (siehe Infobox). Das nun gezeigte Projekt "RoomAlive" geht jedoch noch einen Schritt weiter und nutzt Wände und Einrichtung des Wohnzimmers nicht nur als Projektions-, sondern auch als Spielfläche.

Projektoren, Kinect-Kameras, Kontrollmodule
Wie das IT-Portal "Engadget" berichtet, setzt Microsoft bei der Hardware für "RoomAlive" auf mehrere Gespanne aus handelsüblichen Projektoren, Kinect-Kameras und Kontrollmodulen, mit denen die Aktionen der einzelnen Geräte koordiniert werden.

Laut Microsoft passt sich das System automatisch an den Raum an, in dem es genutzt wird. Einrichtungsgegenstände werden beim Projizieren also berücksichtigt. Der Prozess der Kalibrierung dauert laut Microsoft nur wenige Minuten, anschließend kann losgespielt werden.

Projektoren ermöglichen primitives "Holodeck"
Wie das Video zeigt, entsteht durch den Einsatz der Projektoren das Gefühl, mitten in der Spielwelt zu sein – eine Art primitives "Holodeck", sozusagen. Einige Probe-Games sind bereits zu sehen, beispielsweise eine Demo, bei der die Wände von projizierten Mini-Robotern bevölkert werden.

Zu kaufen wird es Microsofts Projektorsystem in absehbarer Zeit nicht geben. Momentan handelt es sich um eine recht frühe Version, bei der noch einige Hürden zu nehmen sind. Außerdem dürften mehrere hochauflösende Projektoren inklusive Kinect-Kameras und Kontrollmodulen das Budget der meisten Spiele-Fans sprengen.

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