Sa, 25. November 2017

Schnellschießerin

25.02.2014 11:11

Nikon stellt neue Profi-Spiegelreflex D4S vor

Das neue ultimative Werkzeug für Profis – mit diesen Worten hat Nikon am Dienstag die Nachfolgerin seiner erfolgreichen Nikon D4 vorgestellt, die D4S. Die Vollformat-Spiegelreflexkamera soll wie das Vorgängermodell vor allem durch eines punkten: Geschwindigkeit. Die hat allerdings ihren Preis.

Bis zu elf Bilder pro Sekunde schießt die D4S, und das mit voller Autofokusnachführung. Damit ist die D4S die schnellste digitale Spiegelreflexkamera mit Autofokus in der Geschichte des Herstellers. Geschwindigkeit wird jedoch auch anderer Stelle großgeschrieben: Mit einer Auslöseverzögerung von lediglich 42 Millisekunden fängt die Kamera nahezu jeden noch so kurzen Moment ein, und ein Gigabit-100/1000TX-Ethernet-Anschluss sowie eine neue RAW-Option für die Größe S ermöglichen eine schnellere Bildübertragung.

"Erstklassige Bildqualität" und einen "außergewöhnlich hohen Dynamikumfang" verspricht indes der 16,2-Megapixel-Sensor im FX-Format mit einer Lichtempfindlichkeit von ISO 100 bis 25.600 (erweiterbar auf ISO 409.600!). Der aus Kevlar-/Kohlefaserverbundmaterial gefertigte Verschlussmechanismus ist auf 400.000 Auslösungen ausgelegt und ermöglicht einen Verschlusszeitenbereich von 1/8.000 Sekunde bis 30 Sekunden sowie eine Blitzsynchronzeit von bis zu 1/250 Sekunde.

Videos können jetzt mit Bildraten von bis zu 60p/50p aufgenommen werden, der Fotograf kann zudem bei Verwendung der manuellen Belichtungssteuerung den ISO-Empfindlichkeitsspielraum ab ISO 200 aufwärts nutzen. Darüber hinaus lassen sich die Blende motorisch ansteuern, die Belichtungszeit fixieren und das Sensorformat auswählen. Wie die D4 bietet die D4S drei Bildformate für Videos: FX-basiert, DX-basiert und einen nativen Beschnitt (ca. 2,7-fache scheinbare Brennweitenverlängerung) sowie die HDMI-Ausgabe des unkomprimierten Videosignals in Full-HD-Auflösung für externe Geräte.

Für die Speicherung stehen zwei Kartenfächer - eines für High-Speed-CF-Karten und eines für High-Speed-XQD-Karten – zur Verfügung, die Kontrolle der Aufnahmen erfolgt über den mit 921.000 Pixeln auflösenden 3,2-Zoll-Monitor, der laut Nikon mit einer Antireflexbeschichtung versehen ist. Erhältlich sein soll das gegen Spritzwasser geschützte Vollmetallgehäuse, welches es ohne Akku und Speicherkarte auf ein Gewicht von 1.180 Gramm bringt, voraussichtlich ab März bei ausgesuchten Händlern. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 6.149 Euro.

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