Eine Kutschenfahrt endete in Leoben-Göss am Donnerstagnachmittag mit einem schweren Unfall: Nachdem zwei Pferde durchgegangen waren, geriet ein 68-jähriger Landwirt zwischen die Tiere. Der Mann wurde mit dem Rettungshubschrauber ins UKH Graz geflogen.
Gemeinsam mit seinem zwölfjährigen Enkel und einem Bekannten (70) war am Donnerstag ein Landwirt mit einer zweispännigen Pferdekutsche auf einem Schotterweg unterwegs, unweit des eigenen Hofs in Leoben-Göss.
Als das Gespann an einer Weide vorbeifuhr, stürmten einige Kühe auf die Kutsche zu. Dabei schreckte eines der Pferde so auf, dass die Kutsche in einen Straßengraben stürzte. Während die Mitfahrer laut Polizei noch rechtzeitig abspringen konnten, geriet der 68-Jährige zwischen die Pferde.
Pferde galoppierten alleine davon
Der Enkel des verletzten Obersteirers lief sofort zurück zum Hof, um Hilfe zu holen, während der 70-jährige Begleiter Erste Hilfe leistete. Der 68-Jährige wurde nach Erstversorgung durch ein Notarztteam von einem Rettungshubschrauber mit Verletzungen unbestimmten Grades ins UKH Graz geflogen.
Die Pferde waren inzwischen einige hundert Meter davon galoppiert, dabei touchierte das Gespann ein geparktes Auto. Dabei stürzte ein Pferd und die Kutsche kam zum Stillstand.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.