Do, 23. November 2017

Reise ins Blaue

18.05.2012 12:55

Den perfekten Müßiggang auf Bodrum finden

Schwimmen, essen, genießen, immer mit Blick auf ein türkisblaues Meer! Traumurlaub auf Türkisch, entweder auf einem Gulet – wie die zweimastigen Motorsegler genannt werden – oder in einem der exzellenten Hotels auf der Halbinsel Bodrum. Die Qual der Wahl, aber egal wo, entspannter Müßiggang ist garantiert und genau richtig für die schönste Zeit im Jahr!

Eine Blaue Reise ist die sagenhafte Verbindung zwischen Sonne, Meer, Kultur und Erholung auf See. Baden, schnorcheln, ein Picknick machen oder Ruinen auf Inseln erkunden? Gar nichts tun, nur sonnen als Alternative. Warum nicht, der Tag ist lang, aber wir haben alle Zeit der Welt. Es ist schließlich Urlaub. "Bei einem Besuch in Bodrum nicht in den Golf von Gökova hinauszufahren, das ist, wie wenn man zum Tor eines Palastes geht, ohne einzutreten." Eine Kreuzfahrt mit einem türkischen Gulet beschert unglaubliche Glücksmomente, bietet ein Höchstmaß an Entspannung. Die Motorsegler sind aus edlem Holz gebaut und werden in verschiedenen Kategorien offeriert. Die Palette reicht von der Nussschale bis hin zur absoluten Super-Yacht, wie sie von den Stars bevorzugt wird.

Unser Schiff heißt "Kaptan Arif A". Etwas wie Stolz erfüllt uns, als wir an Bord gehen, schließlich zählt das schmucke Schiff zu den größten, die im Hafen von Bodrum liegen; einem Hafen, der voll ist von wahrlich schicken Booten und Yachten. Neugierig erkunden wir das Deck. Jeder von uns findet sogleich seinen Lieblingsplatz, niemand ist dem anderen im Weg. Die einen breiten sich im Bug aus, während die anderen eher den Schatten im Heck suchen. Egal wo, die Aussicht ist schier umwerfend, das Auslaufmanöver wird auf unzähligen Fotos festgehalten.

Sanftes Schaukeln zwischen Geschichte
Wir verabschieden uns von der St.-Peters-Burg, die über dem Hafen thront und von den Johannitern zwischen 1402 und 1503 errichtet wurde. Auch das Amphitheater lässt sich gut ausmachen, lediglich das Mausoleum von Halikarnassos, wie die von den Karern beherrschte Stadt in der Antike hieß, können wir von hier aus nicht sehen, denn die einstige Pracht lässt sich nur noch erahnen. Der gewaltigste Grabbau der griechischen Welt, von dem heute lediglich das Fundament, ein paar Mauerreste und umgestürzte Säulen übrigblieben, zählte zu den Sieben Weltwundern der Antike.

Die Gegend ist ungemein geschichtsträchtig, doch im Moment interessiert uns mehr "unsere" Luxusyacht. Die Kabinen präsentieren sich geräumig, die Badezimmer sind als solche zu bezeichnen und bei der Ausstattung wurde sichtlich nicht gespart. Flatscreen-Fernseher gehören zum Repertoire – doch wer will schon fernschauen, wenn draußen ein Paradies ist? Schon bald wird Anker geworfen, sanft schaukelt das Schiff auf dem Wasser. Nichts wie rein! Kopfsprung über die Reling oder gemütlich die Leiter hinunter, es ist reine Geschmackssache und das türkisblaue Meer sowieso einfach nur traumhaft.

Während wir uns beim Baden erfrischen, voller Spaß den Tag genießen, bereitet die Crew ein wohlschmeckendes Mittagessen vor. Es gibt vorerst Mezes; da liebe ich besonders diese köstlich-frischen Artischocken. Eigentlich wäre ich nach den Vorspeisen schon satt, würde da nicht dieser Geruch nach gegrilltem Fisch das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Eine Bilderbuch-Bucht löst die nächste ab, dazwischen wird gegessen und dieser paradiesische Zustand könnte ewig fortdauern, würden da nicht auch an Land einige Reise-Höhepunkte auf uns warten.

Das St. Tropez der Türkei
Bodrum gilt als das St. Tropez der Türkei und ist nicht nur bei reichen Istanbulern, die hierher zur Sommerfrische kommen, beliebt, sondern auch bei den Stars wie zum Beispiel Sting, Mick Jagger, Bon Jovi, Dustin Hoffman und viele weitere schätzen den entspannten Lebensstil, wie er auch im Boutiquehotel Maca Kizi gepflegt wird, wo – nur so nebenbei erwähnt – eines der besten Restaurants landesweit betrieben wird. Der leichte Weißwein ist landestypisch, passt gut zu den mediterranen Köstlichkeiten. Aber auch beachtliche Rotweine werden in dieser Gegend gekeltert. Selva Ismen, eigentlich Technikerin, ist eine Aussteigerin, die sich den Traum vom eigenen Weingut erfüllt hat und Gäste zur Verkostung ihrer edlen Tropfen begrüßt. Dazu gibt es sonnengereifte Erdbeeren, selbstgemachten Ziegenkäse und jede Menge anderer Spezialitäten. Ein wahrer Geheimtipp!

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden