Sa, 26. Mai 2018

Jetzt gut. Wirklich.

16.03.2012 10:43

Microsoft beweist mit neuem Spot Sinn für Selbstironie

Unter dem Motto "The Browser You Loved To Hate" ("Der Browser, den man zu hassen geliebt hat") rührt Microsoft derzeit im Netz die Werbetrommel für seinen Internet Explorer 9 – und beweist dabei neben Sinn für Humor auch eine gehörige Portion Selbstironie.

"Er ist jetzt gut. Nein, wirklich", heißt es auf der Website zur Kampagne, mit der Softwarekonzern das in der Vergangenheit vielleicht immer ganz so rühmlichen Image seines Browsers geradezubiegen versucht.

Eben dieses Image ist auch Gegenstand eines selbstironischen Werbespots, in dem ein junger Mann namens George einer Psychiaterin seine Probleme mit dem Microsoft-Browser schildert. In Rückblenden ist zu sehen, wie George sowohl zu Hause, bei der Freundin als auch auf der Uni versucht, seinen Mitmenschen die Nutzung des Internet Explorers auszureden. Der Internet Explorer sei altertümlich und tauge höchstens dazu, einen anderen Browser herunterzuladen. Besser noch sei es allerdings, ihn gleich zu deinstallieren, so Georges damalige Aufassung.

Von seiner Obsession sei er inzwischen jedoch geheilt, wie er weiter erzählt. Grund dafür, so die Werbebotschaft: der aktuelle Internet Explorer 9. Nur ein Problem konnte der Browser bei dem jungen Mann noch nicht aus der Welt schaffen, wie die letzten Sekunden des Clips zeigen (siehe Video oben).

Studie bescheinigt Internet Explorer besten Malware-Schutz
Passend dazu veröffentlichte das deutsche Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie am Freitag eine Studie, der zufolge Microsofts IE9 am besten vor Malware schützen soll. Im Test erkannte der Browser demnach rund 40 Prozent der Malware-Angriffe. Auf dem zweiten Platz liegt der Internet Explorer 8 mit mehr als 34 Prozent abgewehrter Attacken. Beide Versionen liegen damit weit vor Google Chrome 14 (11,1 Prozent), Safari 5 (9,2 Prozent) und Firefox 6 (8,1 Prozent).

Das Ergebnis der Studie ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, wurde sie doch mit finanzieller Unterstützung von Microsoft erstellt. Seitens des Instituts betont man jedoch, dass das Unternehmen keinerlei Einfluss auf Methodik und Testkriterien gehabt und die Ergebnisse erst nach Abschluss der Studie erhalten habe. Die Untersuchung treffe zudem keine Aussage über die Gesamtsicherheit der Browser. Wenngleich es sich bei Malware um eine wichtige Klasse von Angriffen handle, gebe es viele weitere Angriffe. Diese seien jedoch nicht Gegenstand der Studie gewesen.

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