Di, 21. November 2017

Schmackhafte Tipps

27.07.2012 14:50

Würzig, saftig, köstlich: So wirst du zum Grillmeister

Der Sommer ist da, und damit auch die von vielen lang herbeigesehnte Grillsaison. Das Grillen ist eine kleine Wissenschaft für sich, das Zubereiten von wirklich schmackhaften, würzig-saftigen Köstlichkeiten eine wahre Kunst. Worauf es ankommt, verraten wir dir hier.

Grillmaterial
Eine der ersten Entscheidungen ist, ob du mit Grillkohle oder Grillbriketts heizen willst. Grillkohle erreicht die gewünschte Temperatur schneller, ist damit aber auch schneller verglüht. Grillbriketts brauchen länger, bis sie zur Weißglut verglühen, halten dafür aber auch länger. Hast du also Grillgut, das nur kurz gegrillt werden soll, wie etwa Würstchen oder dünne Fleischstücke, dann ist Grillkohle besser. Bei dickeren Fleischstücken bzw. Grillgut, das langsam gegart werden soll, ist es besser, zu den Briketts zu greifen. Keinesfalls solltest du Papier oder Abfälle verheizen, da dabei entstehende Abgase schädlich sein können.

Immer mehr in Mode kommen auch sogenannte Gasgriller. Diese haben den Vorteil, dass sich die Temperatur unmittelbar regulieren lässt und das Vorheizen entfällt. Eine weitere Alternative ist das Grillen über Holzfeuer, quasi dem Lagerfeuer. Es gibt ein ganz spezielles Aroma, benötigt jedoch viel Platz, Zeit und ständige Aufmerksamkeit, da das Grillgut quasi ständig mit einem Spieß oder Ähnlichem in Bewegung gehalten werden muss und auch hier nur mit der Glut gegrillt werden darf.

Richtig anheizen und auflegen
Angeheizt wird mit Flüssiganzünder, Brennpaste oder Anzündwürfeln. Von Spiritus oder Ähnlichem solltest du im Interesse deiner eigenen Sicherheit besser die Finger lassen. Das Anheizen erfolgt bei einem klassischen Holzkohlengrill ca. 30 bis 60 Minuten vor dem Grillen. Das Fleisch kann aufgelegt werden, wenn die Kohlen gut durchgeglüht sind und keine Stichflammen mehr aus der Glut lodern. Achte darauf, dass immer noch genug Sauerstoff an die Glut kommt.

Auch ist wichtig, in welcher Höhe du das Grillgut auflegst: Je dünner das Fleisch bzw. je kürzer gegrillt werden soll, desto näher an der Glut solltest du auflegen. Dickere Fleischstücke sollten weiter oben gegrillt werden, da diese außen verkohlt und innen roh sind, wenn sie zu nah an der Glut liegen. Einen Anhaltspunkt für die Grilldauer kann ein Fleischthermometer liefern. Bei Kerntemperaturen von ca. 55 Grad kannst du davon ausgehen, dass das Fleisch innen rosa ist, gut durch ist es ab 60 bis 65 Grad. Bei großen Bratenstücken oder Geflügel sollte die Kerntemperatur jedoch auf 70 bis 80 Grad gestiegen sein, um sicherzugehen, dass das Fleisch ganz durch ist.

Gesundes Grillen
Generell solltest du zum Grillen nur frisches Fleisch nehmen. Verzichte auf gepökeltes oder geräuchertes Fleisch, da dieses unter der Hitzeeinwirkung gesundheitsschädliche Stoffe bilden kann. In diesem Zusammenhang ist es auch besser, auf allzu fettes Fleisch zu verzichten, da Fett, das auf die Glut tropft, beim Verbrennen krebserregende Stoffe bildet.

Auch solltest du auf bereits beim Kauf vormariniertes Fleisch verzichten, denn hier kannst du die Fleischqualität nur schwer selbst abschätzen. Es könnte auch älteres Fleisch unter der Marinade stecken, außerdem wird bei vormarinierten Produkten oft billiges Pressfleisch verwendet.

Besser, du marinierst das Fleisch selbst - und zwar bevorzugt bereits einen Tag vor dem Grillen. Du kannst das Fleisch nach Belieben mit Kräutern, Salz und Gewürzen einreiben und mit Öl bestreichen. So zieht der Geschmack bereits ins Fleisch und ergibt ein gutes Aroma. Vor dem Grillen das Grillgut dann abtupfen, damit das Öl nicht auf die Kohlen tropft.

Eine gesunde Alternative ist das sogenannte indirekte Grillen: Hierbei wird das Grillgut nicht direkt über der Kohle, sondern daneben angeordnet. Eine Alu-Tasse unter dem Fleisch fängt den Bratsaft auf. Diese Methode ist schonender und lässt keine gesundheitsschädlichen Stoffe entstehen.

Mehr Tipps zu deiner Grillfeier findest du in der Infobox.

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