Seit 30 Jahren steht Werner Hötzl bei der Freiwilligen Feuerwehr Hollenegg seinen Mann. Die jüngste Geschichte ist aber auch dem Routinier neu: Am Sonntag ging’s zu einem Einsatz, bei dem das Rote Kreuz nicht mehr weiterwusste. Zwei Finger eines Mannes steckten nämlich im Rührbesen eines Mixers fest.
„Selbst bin ich nicht dabei gewesen, aber so eine ungewöhnliche Geschichte hat schnell die Runde gemacht“, sagte Holleneggs Kommandant Hötzl, dessen Kameraden den Mann mithilfe eines Seitenschneiders aus der misslichen Lage befreiten.
Gerät wehrte sich gegen Reparatur
„Was ich weiß, hat er eine Reparatur an dem Gerät vorgenommen. Offenbar hat es sich dann eingeschaltet. Nachdem wir ihn befreit hatten, musste er sich in ärztliche Behandlung begeben und bekam eine Schiene verpasst“, weiß Hötzl.
Warum das Rote Kreuz in diesem speziellen Fall nicht helfen konnte, erklärt Pressesprecher August Bäck: „Unsere Rettungsautos sind mit lebenserhaltenden Geräten eigentlich so voll, dass wir keinen Platz mehr für weitere hätten. Daher arbeiten wir auch Hand in Hand mit der Feuerwehr.“
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