Fr, 17. November 2017

Mit gutem Gewissen

03.09.2009 18:01

Alternativen für die Betreuung deines Kindes

Irgendwann zwischen dem ersten und dritten Lebensjahr eines Kindes wird bei dem Elternteil, der hauptsächlich mit der Betreuung des kleinen Schatzes beschäftigt war, der Wunsch wach, wieder ins Berufsleben zurückzukehren. Doch wohin mit deinem Nachwuchs? Schließlich will man sein Kind gut versorgt wissen, ohne sich in der Arbeitszeit Sorgen machen zu müssen. Welche Alternativen du hast, das erfährst du hier.

Möglichkeit 1 – Familiensache
Vielleicht hast du ja das Glück, dass die Großeltern deines Kindes bereits im wohlverdienten Ruhestand sind. Viele Großeltern freuen sich darüber, wenn sie an zumindest ein oder zwei Tagen in der Woche Zeit mit ihrem Enkelkind verbringen können - und dir ist geholfen, wenn du an diesen Tagen arbeiten kannst. Der Vorteil: Wenn deine Eltern bzw. Schwiegereltern sich gerne um deinen Nachwuchs kümmern, dann bist du auf die kostengünstigste Art und Weise entlastet. Du weißt, dass dein Kind in guten Händen ist und es baut ganz nebenbei eine enge Bindung zu seinen Großeltern auf – etwas, das Gold wert ist. Denn manchmal, wenn es mit den Eltern Zwist gibt, sind die Großeltern eine dankbare Anlaufstelle. Und auch die Geschichten aus der „guten alten Zeit“ sind etwas, das Kinder mit großen Ohren aufsaugen.

Möglichkeit 2 – Private Tagesmutter
Eine andere angenehme Variante ist die Betreuung durch eine private Tagesmutter, die eventuell sogar zu dir nach Hause kommt. Ist das nicht der Fall, dann bringst du dein Kind zur Tagesmutter hin und es wird dort in einer kleinen Gruppe sehr individuell betreut. Tagesmütter sind oft ausgebildete Pädagoginnen, die sich gut um dein Kind kümmern können. Der Nachteil: Diese private Zuwendung hat klarerweise ihren Preis. Du kannst dich in deiner Gemeinde erkundigen, ob es beispielsweise Zuschüsse oder Ähnliches gibt.

Etwas günstiger sind sogenannte Oma-Dienste, die teilweise von kirchlichen Einrichtungen betrieben werden. Hierbei verdienen sich meist ältere Frauen durch Kinderbetreuung privat etwas dazu, wodurch die Sache günstiger wird. Allerdings solltest du hier einen intensiven Qualitätscheck vornehmen. Mehr Infos zur Auswahl der richtigen Tagesmutter findest du in der Info-Box.

Möglichkeit 3 – Krabbelstube und Kinderkrippe
Ist dein Kind noch unter drei Jahren alt, dann braucht es besondere Zuwendung: füttern, wickeln, kuscheln, spielen. Diese erhält es in einer Krabbelstube, in der Gruppen von zirka acht Kindern pro BetreuerIn untergebracht sind. Vergleiche die Krabbelstuben anhand der Gruppengröße, der Räumlichkeiten, des Betreuungsangebots und der Öffnungszeiten. Fühlen du und dein Kind sich auf Anhieb wohl, dann ist das in jedem Fall ein gutes Zeichen. Die Betreuung kostet auch meist weniger als bei einer privaten Tagesmutter. Erkundige dich auch in diesem Fall wegen Zuschüssen von deiner Gemeinde.

Möglichkeit 4 – Kindergarten

Ist dein Kind bereits groß genug, dann kann es auch schon in einem Kindergarten untergebracht werden. Der Kindergarten ist generell für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren gedacht, um sie gezielt zu fördern und auf das Schulwesen vorzubereiten. Der Kindergarten ist insofern sehr wichtig, als er deinem Kind dabei hilft, soziale Kontakte aufzubauen. Auch hier gilt: Vergleiche die in Frage kommenden Betreuungseinrichtungen, höre dich bei Freunden und Bekannten um, welche Erfahrungen gemacht wurden. Erkundige dich auch nach pädagogischen Ansätzen, wie etwa Montessori, und Förderungsmaßnahmen für die Kinder. Weiters solltest du die Kosten vergleichen und dich auch hier nach Zuschüssen erkundigen.

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