Wie die „Krone“ berichtete, will die Regierung am Samstag eine „Sonder-Klausur“ abhalten, um etwa zu besprechen, wie der wirtschaftliche Aufschwung befeuert werden soll. Man müsste ja nur das bereits Versprochene – wie z. B. Bürokratieabbau – angehen. Wenn ich lese, dass ein Unternehmer ein 90-Mio.-€-Projekt umsetzen will, das seit einem Jahr genehmigt ist, allerdings durch verschiedene Einsprüche in der Warteschleife hängt. u. a. deshalb, weil in der zuständigen Behörde seit drei Monaten telefonisch niemand erreichbar sein soll. Die Regierung sollte sich mal ansehen, wie viele Projekte in Planung sind und durch die Bürokratie nicht in Betrieb gehen können, dann würde sie keine Klausur benötigen. Wenn sich die letzten österreichischen Firmeninhaber entscheiden, ins Ausland zu gehen, kommen diese nicht mehr zurück. Wenn man nicht mehr weiterweiß, bildet man einen Arbeitskreis.
Rudi Pürbauer, Wiesmath
Erschienen am Mi, 14.10.2026
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