Was sollte denn da bei dem letzten Treffen zwischen Trump und Xi Jinping herauskommen als wieder einmal ein Deal? Prädestiniert dafür ist ja auch der amerikanische Präsident. Die spärlichen Informationen, die da aus diesem Treffen an die Öffentlichkeit gedrungen sind, waren aber nicht das, das sich die Bürger dieser beiden Länder vorgestellt haben. Da ging es wie üblich nur um die Aufstockung des Waffenpotenzials auf beiden Seiten. Ob dies auch die jeweilige Bevölkerung gutheißt, kann man wohl bezweifeln. Da könnte man schon annehmen, dass beide Staaten ihren Machthunger besser fortsetzen wollen, wenn man etwa an China in der Frage von Taiwan denkt. Rüstet dann China an der Grenze zu Taiwan mit amerikanischen Waffen auf und eskaliert man damit nicht einen weiteren Krisenherd? Auf amerikanischer Seite kann man ja auch immer die Machtgelüste des amerikanischen Präsidenten sehen, was etwa Kanada oder Grönland anbelangt. Also was sollen solche Deals zwischen Großmächten, wenn sie der jeweiligen Bevölkerung nur schaden können? Für solche Szenarien hat der Bürger wohl kaum einzelne Personen gewählt, nur dass sie damit dann in deren Amtszeit mit kriegerischen Deals behaftet werden. Ist das denn etwa die Politik, die nur auf das eigene Wohl blickt und dabei den Wähler ignoriert? Dies kann über kurz oder lang nur zu einem Fiasko führen, das natürlich der Bürger wieder ausbaden muss.
Eduard Wagner, Wien
Erschienen am Do, 1.10.2026
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