Bei dieser erbärmlichen Vorstellung der SPÖ möchte man am liebsten rufen: „Kreisky, schau oba!“ Ich behaupte nicht, dass er alles richtig gemacht hat, aber unter seiner Führung war es dennoch eine Partei für die Arbeiter. Wo Kreisky draufstand, war auch Kreisky drin. Auch wenn Herr Zeiler erzählt, dass er nicht vergisst, woher er kommt, darf man doch gewisse Zweifel haben. Man hat diese Aussage zu oft schon von Politikern gehört. Aber sind sie einmal an der Macht, tritt ganz schnell das Vergessen ein. Nach dem Prinzip: Was kümmert mich das Gerede von gestern? Noch eine Bemerkung: Nur durch den Austausch des Chefs wird sich in der Partei nichts ändern. Die SPÖ muss auch ihre Arbeit wieder in den Dienst der arbeitenden Bevölkerung stellen und sich ihrer Verantwortung gegenüber dem Wähler bewusst werden.
Doris Winkler, per E-Mail
Erschienen am Do, 1.10.2026
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