Die von der Regierung beschlossene Spritpreisbremse ist nichts anderes als Augenauswischerei. Eine Preissenkung um zwölf Cent so anzukündigen, dass Ölmultis und Raffinerien Zeit haben, die Preise so weit anzuheben, dass nach Inkrafttreten der vorgeschriebenen Preisbremse der Sprit dann genauso viel kostet wie jetzt, das nenne ich schlichtweg Humbug. Die einzige Möglichkeit, den Multis und der Regierung einen Denkzettel zu verpassen, wäre, wenn sich die Konsumenten solidarisieren und ein, vielleicht sogar zwei Tage nicht mehr tanken. In Österreich wird täglich Sprit im Wert von Millionen verkauft. Wenn die Autofahrer das für einige Tage boykottieren, wäre es sicherlich ein Anstoß für die Verantwortlichen, einmal nachzudenken. Und es würde möglicherweise auch aufzeigen, dass unsere öffentlichen Verkehrsmittel nicht in der Lage sind, den Straßenverkehr zu entlasten. Also Autofahrer, ob privat oder gewerblich, solidarisiert euch! Das wär einmal ein wirkliches Zeichen.
Gerhard Pezetta, Neufeld
Erschienen am Di, 29.9.2026
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