Wie passt der superreiche Herr Zeiler in die SPÖ, die doch bei jeder Gelegenheit den Kampf gegen die Reichen propagieren? Gegen die wirklich Superreichen, die Wall-Street-Spekulanten und die Bilderberger trauen sie sich nicht, da spekulieren sie auf weitere Versorgungsposten. Für die SPÖ sind die Reichen alle, die fleißig arbeiten, sparen und Steuern zahlen. Ausnahmen gibt es da nur für alle Genossen, die Spitzengehälter verdienen, und das oft auf mehreren Seiten. Die meisten Genossen in der Politik bekommen noch zusätzliche Posten, wo sie nochmals kassieren. Das typische Beispiel ist Hr. Babler, der sich einen zweiten Gehalt als sein eigener Sekretär und dann als sein Pressesprecher gegönnt hat – obwohl er einen ganzen Stab von Pressesprechern hat und noch externe Berater beschäftigt. Er hat ja noch einige andere Jobs, wo er verdient, auch wenn er sein Weingut und seinen Heurigen an Familienmitglieder abgegeben hat. Wie passt der Ruf der Jusos „Schlachtet die Reichen“ zum Chef der SPÖ – zum alten und zum designierten Obersozi?
Stephan Pestitschek, Strasshof/N.
Erschienen am Di, 29.9.2026
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