Wenn Andreas Babler sich zurückbesinnt, müsste er erkennen, dass er mit seinem Ziel, Stimmen dazuzugewinnen, gescheitert ist. Hauptursachen dafür waren bestimmt die überbordende Migration und der Umgang mit Kritikern, die als rechtslastig abqualifiziert worden sind. Als die Auswirkungen in sämtlichen Bereichen wie Schulen, Polizei, Justiz und Spitälern nicht mehr zu leugnen waren und der Regierungskurs mitgetragen werden musste, war die Glaubwürdigkeit schon verspielt und viele Wähler verloren, die zur FPÖ abgewandert sind. Wenn Babler den Weg freigibt, ohne für innerparteiliche Dolchstoßlegenden zu sorgen, könnte es für die SPÖ wirklich klappen, denn Gerhard Zeiler hat die Herausforderungen der Zeit richtig erkannt und glaubwürdig Klartext geredet. Und die Wirtschaft ist nun einmal ein wichtiger Faktor, um unseren Sozialstaat zu finanzieren. Wenn Gerhard Zeiler es schafft, dass er Rückhalt und freie Hand in der SPÖ bekommt und der Spagat zwischen den Lagern sein Konzept nicht wieder verwässert, dann könnte es für die SPÖ wirklich funktionieren und aufwärtsgehen.
Renate Lehner, per E-Mail
Erschienen am Di, 29.9.2026
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