Was für eine wichtige Lektion in Sachen Demokratie: Zunächst wird entschieden, welche Medien man im Weißen Haus nicht mehr sehen möchte, man erklärt den Zugang kurzerhand zum Privileg – und bekommt dann vom Gericht erklärt, dass die Pressefreiheit doch nicht von der persönlichen Stimmung von US-Präsident Trump abhängt. Gut so! Denn die Pressefreiheit ist ein essenzielles Gut. Sie infrage zu stellen oder gar abschaffen zu wollen, wäre ein massiver Eingriff in die freiheitlich-demokratische Grundordnung. Populisten wie Trump oder Orbán wollen nur Artikel nach ihren Vorstellungen. In Diktaturen ist das ohnehin gängige Praxis. Nur schwache Politiker und solche, die Dreck am Stecken haben, fürchten sich vor Journalismus und Meinungspluralität.
Ingo Fischer, Lavamünd
Erschienen am So, 27.9.2026
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