Die Kritik von BP Van der Bellen bei der UNO-Generalversammlung in New York über die Siedlungspolitik Israels im Westjordanland hat international viel Staub aufgewirbelt. Selten zuvor hat er so klare Worte gefunden, die von vielen Österreichern geteilt werden. Das Unrecht und das unermessliche Leid, das der jüdischen Bevölkerung unter der Naziherrschaft widerfahren ist, ist kein Freibrief für die nachkommende Generation, unschuldige Menschen im Westjordanland zu terrorisieren und die palästinensische Bevölkerung brutal vom eigenen Land zu vertreiben. Dafür muss man auch Kritik einstecken können.
Erich Wolf, Wien
Erschienen am Sa, 26.9.2026
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