Als unser Bundespräsident vor der UNO die israelische Vorgehensweise im Nahost-Krieg als Kriegsverbrechen bezeichnet hat, wird er wohl noch an die Worte des israelischen Polizeiministers Ben Gvir gedacht haben, der noch im August die tägliche gezielte Tötung von Palästinensern forderte, auch solcher, die mit dem Krieg nichts zu tun haben. Dass man bei so einer Rhetorik an Kriegsverbrechen denkt, ist logisch. Ob es diplomatisch war, vor der UNO die Israelis solcher Verbrechen zu bezichtigen, darf man bezweifeln; – ehrlich war’s allemal und auf ein ehrliches Staatsoberhaupt sollte man stolz sein, statt es für seine konsequente Haltung zu kritisieren. Zu viele Länder haben notorische Lügner und eiskalte Diplomaten an der Spitze. Davon unterscheidet sich unser Staatsoberhaupt wohltuend!
Reinhard Scheiblberger, Niederranna
Erschienen am Sa, 26.9.2026
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