Bundespräsident Alexander Van der Bellen übte scharfe Kritik am israelischen Vorgehen im Gazastreifen und Westjordanland und benützte dabei den in der Diplomatie selten verwendeten Begriff „Kriegsverbrechen“. Prompt kritisierte Israels Außenminister Gideon Saar die klare Feststellung Van der Bellens und wies dabei auf die Naziverbrechen hin. „Jemand, der ein Land vertritt, dessen Vergangenheit mit schweren Verbrechen gegen die Menschlichkeit und das jüdische Volk verbunden ist, wagt es, eine falsche Anschuldigung gegen den jüdischen Staat zu erheben.“ Ich gehe davon aus, dass es in diesem Zusammenhang keine Erbsünde gibt und der israelische Staat auch kritisiert werden darf.
Kurt Gärtner, Wels
Erschienen am Sa, 26.9.2026
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