Nach der unbrauchbaren Regelung von sechs Monaten Grundwehrdienst und drei (?) Monaten Milizübungen konnte sich die Regierung endlich auf ein brauchbares Modell einigen. Nach der jetzt vorgesehenen Aufteilung soll auf sechs Monate Grundwehrdienst ein verpflichtender Übungsmonat unmittelbar im Anschluss sowie später zwei Monate Milizübungen innerhalb von zehn Jahren folgen. Damit würde die erste durchgehende Dienstzeit sieben Monate betragen, was einen Monat kürzer ist als der Grundwehrdienst beim Vorschlag der Wehrdienstkommission. Durch wöchentliche Nachtübungen, monatliche dreitägige Gefechtsübungen und die Nutzung von Trainingssimulatoren könnte die kürzere durchgehende Dienstzeit wahrscheinlich ausgeglichen werden. Der Grundwehrdienst darf zudem nicht durch einen Assistenzeinsatz unterbrochen werden. Damit die geplante Wehrdienstreform Anfang 2027 in Kraft treten kann, drängt die Zeit. Schließlich benötigt die Dreierkoalition die Unterstützung einer der beiden Oppositionsparteien, um die notwendige Zweidrittelmehrheit zu erreichen. Mit dem Modell „7+2“ geht die Regierung einen Schritt auf die FPÖ zu. Der blaue Wehrsprecher Volker Reifenberger soll sich für diese Aufteilung starkgemacht haben.
Oberst i. R. Kurt Gärtner, Wels
Erschienen am Mi, 23.9.2026
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.