Was ist nur mit unserer größten und teuersten Regierung aller Zeiten los? Die Preise für Energie, Lebensmittel oder Mieten schnalzen nach oben, das Pensions- sowie das Gesundheitswesen sind schwer angeschlagen, ein bildungsorientierter Unterricht ist wegen der hohen Anzahl nicht Deutsch sprechender Schüler unmöglich, es gibt steigende Arbeitslosenzahlen und Firmeninsolvenzen. Wenn man dann die Parteichefs reden hört, glaubt man, im ganzen Land würden Milch und Honig fließen. Sie haben es bis heute nicht kapiert, dass von ihren ganzen Mini-Preisbremsen (Miete, Treibstoff, Lebensmittel) die Menschen so gut wie nichts merken. Wieso ist in Slowenien und Kroatien Benzin wesentlich günstiger (1,68 €)warum sind in Deutschland österreichische Produkte wesentlich billiger? Diese Länder haben das gleiche Umfeld wie Österreich. Wenn man ihre Aktivitäten betrachtet, scheinen die Regierungsspitzen wichtigere Themen zu sehen. Unser Kanzler hingegen ist aktiv im Ausland unterwegs (Polen, BRD, UNO) mit welchen Ergebnissen für Österreich? Die Außenministerin, welche in den letzten drei Monaten 108.000 € Steuergeld für neun Flüge ausgab, ist weiterhin viel unterwegs, ohne wirtschaftlichen Nutzen für unser Land. Der Vizekanzler ist am meisten damit beschäftigt, seinen Posten irgendwie zu behalten. Und für all dieses „Nichtstun für die Bevölkerung“ kassieren die Minister und der Kanzler monatlich zwischen 19.000 und 24.500 €. Ihre 404 persönlichen Mitarbeiter kosten monatlich weitere 3,65 Mio. €. Kein Wunder, dass in aktuellen Umfragen die Werte aller drei Regierungsparteien so tief liegen wie noch nie (ÖVP 20%, SPÖ 15%, Neos 7%). Ich habe den Eindruck, jeder Ehrenamtliche leistet derzeit mehr für Österreich als unsere gewählten hoch bezahlten Vertreter. Da die Parteien mit diesen Tiefstwerten bei Umfragen zufrieden sind, ihnen alles unfassbar gleichgültig ist und sie ihr Personal allem Anschein nach nicht auswechseln wollen, ist nur zu hoffen, dass baldigst Neuwahlen kommen. Es geht schließlich um Österreich und seine arbeitsame Bevölkerung.
Ing. Anton Kern, Graz
Erschienen am Sa, 19.9.2026
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