Im Artikel in der „Krone“ vom 15. 9., Seite 14, wird auf das Problem aufmerksam gemacht, dass nicht nur die Kinder der deutschen Sprache nicht mächtig sind, sondern auch die Eltern. Oh, welche Überraschung für das Bildungsministerium. Doch, wie man lesen darf, wird Abhilfe geschaffen. Und zwar werden, wie immer auf Kosten der österreichischen Steuerzahler, mehrsprachiges Personal bzw. mobile multiprofessionelle Teams des Bildungsministeriums per Video oder Telefon in mehr als 61 (!) Sprachen für integrationsunwillige Eltern als Dolmetsch fungieren. Falls Sie es noch immer nicht begriffen haben, Herr Bildungsminister, Kinder lernen nicht Deutsch, wenn sich die Eltern weigern, Deutsch zu lernen. Daher wäre es mehr als an der Zeit, und das nicht nur in und für Schulen, sondern in allen Bereichen, die Bringschuld von Zuwanderern einzufordern. Nämlich unsere Sprache, also Deutsch, zu lernen. Schluss mit der Geldverschwendung für Dolmetscherhonorare sowie der Auflage von Drucksachen in allen möglichen Sprachen. Wer unsere Sprache nicht lernen und sich nicht integrieren will, hat auch kein Bleiberecht in unserem Land. Denn, ach Wunder, wenn es darum geht, Forderungen an unser Sozialsystem zu stellen, sind diese Menschen sehr wohl in der Lage, sich zu artikulieren. Wozu wir eine Regierung haben, fragen sich immer mehr Österreicher.
Eva Hansen, Wien
Erschienen am Mi, 16.9.2026
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