Freispruch für Sterba

Klage des Wiener Tennisverbands abgewiesen

Tennis
15.09.2026 20:19
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Nach fast zehn Jahren ist der Rechtsstreit zwischen dem Wiener Tennisverband und Ex-Präsident Franz Sterba beendet: Die Forderung von 480.000 Euro wurde in allen Instanzen abgewiesen. Für den WTV bleiben hohe Prozesskosten und offene Fragen.

Die vom Wiener Tennisverband (WTV) gegen seinen ehemaligen Präsidenten Franz Sterba erhobene Forderung in Höhe von 480.000 Euro wurde von sämtlichen Instanzen rechtskräftig zurückgewiesen.

Damit wurden die bereits 2016 erhobenen Vorwürfe gegen Sterba gerichtlich nicht bestätigt. Für den WTV hat das Verfahren neben dem Ausgang auch erhebliche finanzielle Folgen: Der Verband muss Prozesskosten in sechsstelliger Höhe tragen und steht vor offenen Fragen zur Aufarbeitung des langjährigen Rechtsstreits.

Fast zehnjähriges Verfahren
Rückblick: Im Jahr 2016 erhoben fünf Vereinsvertreter Vorwürfe wegen Untreue gegen den damaligen langjährigen WTV-Präsidenten Franz Sterba.

Die strafrechtlichen Ermittlungen wurden bereits 2019 eingestellt. Anschließend verfolgte der Wiener Tennisverband die Angelegenheit auf zivilrechtlichem Weg weiter.

“Sehe im Urteil eine völlige Rehabilitierung“
Nach beinahe zehn Jahren ist das Verfahren nun endgültig abgeschlossen. Die gegen Sterba erhobenen Vorwürfe fanden vor Gericht keine Bestätigung.

„Ich sehe im Urteil eine völlige Rehabilitierung meiner längstdienenden Präsidentschaft aller Tennisverbände (25 Jahre, Anm.). In meiner Ära ist das Vermögen des WTV von 0,02 auf 1,3 Mio EUR gestiegen, und wir haben unzählige Sportprogramme, Reformen und Innovationen umgesetzt“, so Sterba.

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