In Österreich gibt es große Probleme mit jungen Intensivstraftätern. Also Straftätern zwischen 14 und 18 Jahren, denen schon mehrere Straftaten nachgewiesen wurden. Das heißt, von den „Früchtchen“ unter 14 Jahren wird da gar nicht gesprochen, da sie ja vom Gesetz geschützt werden, trotz teils schwerer Straftaten, die von ihnen verübt wurden. Aus Oberösterreich kommt jetzt ein Vorschlag, wie man mit jungen Intensivstraftätern umgehen soll. Es wird Hausarrest vorgeschlagen. Dazu: Warum kommt ein diskussionswürdiger Vorschlag nicht auf österreichweiter Basis? Und weiters: Dieser Vorschlag ist (vielleicht bewusst?) nicht zu Ende gedacht. Wo und wie soll dieser Hausarrest vollstreckt werden? Bei den Eltern etwa? Die ihren Bengeln alles durchgehen ließen, sie nicht im Griff hatten? Und übrigens: Sind unsere Politiker, was (nicht nur) den Umgang mit jugendlichen Straftätern betrifft, „unterentwickelt“, weil eventuell diskussionswürdige Ideen um zehn, 20 oder noch mehr Jahre zu spät vorgebracht werden? Und wenn es jetzt heißt, dass fast 40% der jugendlichen Straftäter keine österreichische Staatsbürgerschaft haben, so ist auch das nur die halbe Wahrheit. Von den verbleibenden 60% haben nämlich sehr viele trotz österreichischer Staatsbürgerschaft ausländische Wurzeln. Um dem teils schwerkriminellen Treiben junger Straftäter schon von der Schulzeit weg entgegenzuwirken, sollten zwei Dinge gemacht werden: Die Strafmündigkeit absenken von 14 Jahren auf z. B. 12 Jahre. Wer heute mit 12 schon schwerkriminell ist, ist kein Kind mehr! Und es sollte etwas wieder eingeführt werden, was vor Jahren abgeschafft wurde: das sog. Erziehungsheim. Kein Gefängnis, aber doch eine geschlossene Einrichtung. Das wäre besser als fragwürdiger Hausarrest. Und eines noch: Wenn nach einer Gerichtsverhandlung wegen schwerer Straftaten der oder die jungen Täter mit breitem Grinsen das Gericht verlassen, dann stimmt etwas ganz und gar nicht!
Josef Höller, per E-Mail
Erschienen am Do, 11.6.2026
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.