Es ist frustrierend, immer nur Negatives schreiben zu müssen, weil es einfach sehr wenig bzw. nichts positiv Anzuerkennendes gibt. Die Armut in Österreich steigt, besonders bei Familien und Pensionisten. Gleichzeitig hört man von der Regierung nur eines: immer neue Steuern. Warum redet niemand über das eigentliche Problem, die Ausgabenseite? Solange die Regierenden lieber neue Steuern erfinden, statt Prioritäten zu setzen, wird sich an der Lage nichts ändern. Der Staat sollte zuerst bei sich selbst sparen, Bürokratie abbauen, Subventionen und Förderungen prüfen und reduzieren, Ausgaben an tatsächlichen Bedarf binden. Das aktuelle Bild der EU-Politik im Allgemeinen und der österreichischen Politik im Speziellen ist schlichtweg beschämend. Während die Bürgerinnen und Bürger unter Rekordteuerung und wirtschaftlicher Stagnation leiden, verharrt die Führung des Landes in Mutlosigkeit und ideologischer Lähmung. Besonders drastisch zeigt sich dieses Versagen beim Dauerthema Migration und der unkontrollierten illegalen Zuwanderung. Seit Jahren verspricht die Politik konsequente Lösungen, wirksamen Grenzschutz und rasche Abschiebungen. Die Realität sieht anders aus. Unsere Sozial-, Bildungs- und Asylsysteme sind völlig überlastet. Das Migrationsproblem wird verharmlost oder totgeschwiegen, obwohl es gerade in unserer Bundeshauptstadt für die höchste Belastung bei Wohnraum, Schulen und Sozialsystem sorgt. Wer das anspricht, wird schnell an den rechten Rand gedrängt! Die Jugendkriminalität ist im Steigen, das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung schwindet massiv, wie es letztlich sogar eine bekannte Sängerin aus dem schönen Lesachtal kundgetan hat, während die Verantwortungsträger wegschauen oder sich in zahnlosen Scheindebatten verlieren. Diese Unfähigkeit, Recht und Ordnung konsequent durchzusetzen, zerstört das Vertrauen in den Rechtsstaat! Wer die Augen vor den realen Sorgen der Menschen verschließt, darf sich über die tiefe Spaltung der Gesellschaft nicht wundern. Es reicht mit den faulen Kompromissen und der politischen Beruhigungstaktik. Wir brauchen endlich messbare Taten statt leerer Phrasen.
Ing. Hans Peter Jank, per E-Mail
Erschienen am Do, 11.6.2026
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