Während Familien, Studenten, Arbeitnehmer und Pensionisten mit Einsparungen konfrontiert werden, diskutieren ÖVP und SPÖ allen Ernstes über eine Erhöhung der Parteienförderung. In einem Staat, in dem die Parteienförderung ohnehin gigantische Ausmaße annimmt, an Erhöhung auch nur ansatzweise zu denken, entbehrt jeglicher Vernunft. In Zeiten, in welchen von der Bevölkerung Sparsamkeit verlangt wird und vonseiten der Bundesregierung gebetsmühlenartig erklärt wird, dass kein Geld vorhanden ist, sollten sie bei sich selbst beginnen. Schließlich geht es um die Glaubwürdigkeit der Politik gegenüber den Menschen. Eine Kürzung der Parteienförderung wäre höchst an der Zeit.
Ingo Fischer, Lavamünd
Erschienen am Di, 9.6.2026
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