Die gegenwärtige Weltlage ist von einer beunruhigenden Verhärtung geprägt. Großmächte verfolgen ihre Interessen mit zunehmender Rücksichtslosigkeit, und Europa gerät dabei immer stärker in eine Rolle, die seinen eigenen Interessen und Werten kaum noch gerecht wird. Was einst als Friedensprojekt verstanden wurde, droht heute in den Strudel geopolitischer Machtlogik zu geraten. Besonders problematisch ist, dass viele europäische Entscheidungsträger offenbar auf Konfrontation statt auf Ausgleich setzen. Anstatt diplomatische Wege zu stärken und die sozialen und wirtschaftlichen Grundlagen unserer Gesellschaften zu sichern, werden politische und finanzielle Ressourcen in eine dauerhafte Eskalationslogik gelenkt. Für die Menschen in Europa bedeutet das nicht mehr Sicherheit, sondern mehr Unsicherheit, höhere Belastungen und wachsende Verunsicherung. Europa sollte sich darauf besinnen, was seine eigentliche Stärke ausmacht: Vernunft, Ausgleich und die Fähigkeit, unterschiedliche Interessen miteinander in Beziehung zu setzen. Gerade in einer Zeit globaler Spannungen braucht es keine neue Blockbildung, sondern eine Politik, die dem Frieden, der Stabilität und dem Wohl der Bürger verpflichtet ist.
Dr. Josef Richard Skumautz, Villach
Erschienen am Di, 19.5.2026
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.