Der ESC ist vorbei. Die Zufriedenheit mit diesem „Großevent“ oder „größtem Musikfestival der Welt“ hält sich in Grenzen. Die Zahl der Besucher entsprach nicht den Erwartungen, auch nicht die Zahl der Übernachtungen, und auch das Mehr an Umsatz in der Geschäftswelt ließ zu wünschen übrig. Nicht einmal das Wetter wusste dieses Ereignis zu würdigen; Public Viewings verregnete es. Selbst die TV-Übertragung offenbarte Enttäuschendes: Laut ORF-Meldung gab es nur 160 Millionen Zuschauer bei allen übertragenden Anstalten. Also der ganze Rummel mehr Schein als Sein. Gewonnen hat, wie ich gelesen habe, Bulgarien, und Österreich landete trotz vieler Vorschusslorbeeren auf dem vorletzten Platz. Finanziell war diese Veranstaltung für Österreich (und auch für den ORF) sicher kein Grund zum Jubeln. Positiv hervorzuheben ist, dass es wegen der Streitereien wegen der Teilnahme Israels zu keinen gröberen Zwischenfällen kam. Mich beschäftigt allerdings eine Frage: Warum werden nur die Interpreten bewertet? Warum gibt es nicht parallel dazu eine Bewertung, mit der die Background-Tänzer, die Backing Performers oder Performance Artists für ihr Tanzen, Springen, Hopsen, Sich-Verbiegen usw. gewürdigt und bewertet werden? Mit diesen Darbietungen soll ja von den zum Teil mehr als fragwürdigen Auftritten der Interpreten abgelenkt werden.
Josef Höller, per E-Mail
Erschienen am Mo, 18.5.2026
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