Das freie Wort

Bauern ihre Arbeit erleichtern

Obwohl verboten, wurden aus Brasilien weiterhin Steaks von mit Antibiotika (Wachstumsförderer) vollgestopften Rindern in die EU geliefert. Da dies für die Menschen gefährlich ist, reagiert die EU und verbietet weitere Importe. Jedoch erst ab September? Warum nicht sofort? Kann also doch nicht so gefährlich sein. Oder brauchen die Brasilianer diese Zeitspanne, um ihre Produkte halt über Argentinien oder Peru in die EU zu liefern (ähnlich wie sanktioniertes russisches Gas mit Schiffen anderer Nationen nach Österreich kommt)? Andererseits hat sogar die europäische Lebensmittelbehörde bestätigt, dass heimische Lebensmittel wie Fleisch, Obst und Gemüse zu fast 100% sauber, also rückstandsfrei von Schadstoffen, sind. Eine Auszeichnung für unsere hart arbeitenden Bauern. Deshalb ist es unverständlich, wenn diese mit immer dümmeren Auflagen wie Pflugverboten, Aussaaten nach Datum oder praxisfremden Fruchtfolgen schikaniert werden. Auch dass sie einen Teil der Ackerflächen stilllegen müssen bzw. diese mit PV-Anlagen zugepflastert werden, ist eine falsche Entwicklung in die Abhängigkeit bei der Lebensmittelversorgung. Deshalb ist Österreich seit 10 Jahren schon nicht mehr Selbstversorger bei Brotgetreide. Trotz schädlichen Rückständen von verbotenen Pflanzenschutzmitteln oder Hormonen werden Importe aus der Ukraine, Ägypten, Indien, Türkei oder den Mercosur-Ländern erleichtert bzw. erhöht. Es wäre die Aufgabe der heimischen Regierung samt Bauernvertretung, dafür zu sorgen, dass den Bauern ihre Arbeit erleichtert, Bürokratie abgebaut und ihre Rentabilität verbessert wird sowie alle Importe mit schädlichen Inhaltsstoffen verboten werden. Ist nur zu hoffen, dass die Konsumenten, so wie bisher, die heimischen Bauern durch ihre Einkäufe weiterhin unterstützen, von ihrer Vertretung werden sie, außer Sonntagsreden, nicht viel erwarten können.

Ing. Anton Kern, Graz

Erschienen am So, 17.5.2026

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