Ein 12-jähriges Mädchen stirbt auf einem E-Scooter, ohne Helm. Ältere Menschen verunglücken tödlich auf E-Bikes, ebenfalls ohne ausreichenden Schutz. Und die Politik? Sie zögert. Wie viele solcher Tragödien müssen noch passieren, bevor gehandelt wird? Die Gefahren sind seit Jahren bekannt, die Mittel zur Prävention ebenfalls. Eine allgemeine Helmpflicht wäre eine einfache, sofort umsetzbare Maßnahme, die nachweislich Leben retten kann. Dennoch bleibt sie aus. Dieses Zuwarten ist für mich nicht mehr nachvollziehbar. Es entsteht der Eindruck, dass politische Überlegungen und mögliche Widerstände schwerer wiegen als der Schutz von Menschenleben. Die Verantwortung dafür tragen die handelnden Entscheidungsträger, allen voran ÖVP, SPÖ und Neos. Es braucht keine weiteren Diskussionen, sondern entschlossenes Handeln. Ich fordere die rasche Einführung einer gesetzlichen Helmpflicht für E-Scooter- und E-Bike-Nutzer. Jeder weitere vermeidbare Todesfall wäre ein stilles Eingeständnis politischen Versagens.
Horst Walter Fischer, Krems
Erschienen am Fr, 8.5.2026
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