Es ist kaum zu fassen! Während die Menschen im Land jeden Euro zweimal umdrehen müssen, fließen fast eine halbe Million Euro an Steuergeldern in einen Film über einen Politiker, der ohnehin schon mit Akzeptanzproblemen zu kämpfen hat. Dass die Dokumentation über Andreas Babler nun vor fast leeren Kinosälen läuft, macht die Sache nur noch bitterer. Rechnerisch kostet jede einzelne Kinokarte den Steuerzahler Hunderte von Euro. Politik sollte sich durch Taten für die Bevölkerung auszeichnen und nicht durch teure Selbstdarstellung auf der Leinwand. Wenn ein Film so offensichtlich am Publikumsinteresse vorbeigeht, sollte die Partei auch die Kosten selbst tragen, anstatt sie der Allgemeinheit aufzubürden. Man stelle sich vor, das hätte ein Politiker von der FPÖ gemacht, der Aufschrei wäre groß gewesen.
Ernst Pitlik, Wien
Erschienen am Mi, 6.5.2026
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