Dass der nicht rechtskräftige Schuldspruch des Linzer Straflandesgerichts gegen ÖVP-Klubchef August Wöginger – für den nach wie vor die Unschuldsvermutung gilt –, welcher den Rücktritt Wögingers aus seiner Klubchef-Funktion nach sich zog, Signalwirkung zur Folge hat, ist unbestritten. Doch wer meint, dass damit der politischen Postenschacherei ein Ende gesetzt wurde, irrt gewaltig. In Zukunft wird man in solchen Dingen einfach vorsichtiger sein und neue Wege dazu finden. Wie ich als jahrzehntelang gedienter Beamter weiß, hat es politisch motivierten Postenschacher immer schon gegeben und so wird dies auch in Zukunft sein.
Franz Köfel, Völs
Erschienen am Mi, 6.5.2026
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