Ich muss mich zu Wort melden: Warum werden immerfort die Pensionisten angegriffen? Ich bin in leitender Funktion und im Pensionsalter und kann Ihnen sagen, dass ich in den letzten Wochen an die 80 Vorstellungsgespräche mit Bewerbern hatte. Davon wären ca. 5% bereit, Vollzeit zu arbeiten. Der Rest nur Teilzeit, und da war niemand dabei, der Kinder hatte oder andere Betreuungspflichten. Das Argument war stets „Ich will was vom Leben haben und nicht nur arbeiten“. Den meisten reichen 20–30 Stunden. Meine älteren Kollegen und ich arbeiten mehr als 40 Stunden. Wollen wir nichts vom Leben haben? Ja, wollen wir, aber wenn niemand die Arbeit macht, gibt es die Unternehmen nicht mehr lange. Ich halte nichts von gegenseitigen Vorwürfen Jung gegen Alt. Aber die jungen Menschen sollten darüber nachdenken, wer es ihnen ermöglicht hat, in Wohlstand zu leben. Das geht nicht mit nur ein paar Stunden. Deshalb ist es ungerecht, den Niedrigpensionen die volle Inflation nicht abzugelten. Wir müssen dankbar sein, dass Menschen im Niedriglohnsektor arbeiten, sonst würde das System nicht funktionieren. Irgendwer muss auch den Müll der Chefs wegräumen und die Waren zustellen etc. Auch diese Menschen haben gearbeitet und ein Recht auf ein würdiges Leben im Alter.
Gabriele Pammer-Bayrle, Gössendorf
Erschienen am Mi, 6.5.2026
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