Der geschlossene Rücktritt der Lehrplangruppe Latein nach den Alleingängen von Bildungsminister Wiederkehr ist eine absolut nachvollziehbare und vernünftige Reaktion. Schon die Tatsache, dass der Bildungsminister verlangt, binnen ein paar Wochen einen völlig neuen Lehrplan aus dem Boden zu stampfen, beweist, dass es ihm nicht um Qualität, sondern vor allem um Selbstinszenierung und billige Überschriften geht. Der neue Lehrplan für die Oberstufe, der 2027 in Kraft treten soll (hätte sollen?) und an dem von einer erfahrenen Expertengruppe mit höchsten wissenschaftlichen Standards schon seit ein paar Jahren gearbeitet wurde, soll mit einem Federstrich im Papierkorb landen. Diese Abgehobenheit und Planlosigkeit des Ministers sowie seine Gesprächsverweigerung gegenüber den betroffenen Fachgruppen und deren Vertretungen rächt sich nun. Ja, Sozialpartnerschaft (wie Demokratie im Übrigen auch) ist nicht immer einfach. Sie verlangt Bereitschaft zum Dialog, zum gegenseitigen Zuhören und zum Kompromiss. Gerade deswegen ist sie in Österreich seit Jahrzehnten ein Erfolgsgarant auf vielen Ebenen, um GEMEINSAM zu guten Lösungen zu kommen. Dies sollte ein Minister insbesondere dann berücksichtigen, wenn er selbst von den Schulen mehr Demokratiebildung verlangt.
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