Zum zweiten Mal innerhalb von acht Monaten griffen die USA und Israel den Iran an. Diesmal steht der Nahe Osten durch zahlreiche Gegenschläge des Irans, welche vorrangig amerikanische Militärbasen betreffen, vor einer dramatischen Eskalation. Der Iran traf dabei militärische, aber auch zivile Ziele in Bahrain, Katar, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Ohne ein Einlenken scheint ein Flächenbrand unausweichlich! Der Tod des Obersten Führers Ajatollah Ali Khamenei und mehrerer hochrangiger Personen spaltet das Land. Die Menschen sind zwischen Trauer und Jubel genauso hin- und hergerissen wie zwischen Hoffnung und Angst. Während sich ein Teil der Bevölkerung in Staatstrauer befindet, jubeln andere und hoffen auf ein Ende des Mullah-Regimes und der furchtbaren Zeit. Skeptiker befürchten, dass eine Militärdiktatur die Herrschaft der Mullahs ablösen könnte. Auch die hinter dem getöteten Religionsführer Ajatollah Ali Khamenei stehenden Revolutionsgarden werden versuchen, das Ruder zu übernehmen. Ein weiterer Teil der Iraner setzt die Hoffnung auf eine Rückkehr der Pahlavi-Monarchie. Der Iran steht vor einer ungewissen Zukunft! Demokratie lässt sich nicht erzwingen. In der Geschichte zeigt sich, dass der Weg zu einem demokratischen Staat oft weit ist. Ein Prozess für Freiheit und Demokratie dauert Jahrzehnte. Die vielen Volksgruppen im Iran zu einen und irgendwann ein demokratisches Land zu schaffen, scheint fast unmöglich. Mehrere Beispiele zeigen, dass amerikanische Interventionen in Ländern gravierende Probleme hinterließen. Ob im Irak, Afghanistan, Libyen oder Venezuela, überall war das Ziel Amerikas, einen Regimewechsel durchzusetzen. In der Realität blieben nach dem Abzug Instabilität und Chaos zurück. Seit seinem Amtsantritt versprach Trump, keine Kriege zu führen, sondern Kriege zu beenden. Die Realität schaut leider anders aus!
Mag. Hans Rankl, St. Pölten
Erschienen am Di, 3.3.2026
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